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30.04.2013

Bericht zur Internationalen Norddeutschen Meisterschaft 2013 DBFV

Das Team um die beiden Verbandsvorsitzenden Peter Paszkiet und Susanne Bock glänzte mit hervorragender Organisation.

Bericht zur Internationalen Norddeutschen Meisterschaft 2013 DBFV
Bildquelle: www.bodybuilding.de
Am Sonntag den 28.04.2013 fand sich die Norddeutsche Bodybuilding Gemeinde in Hamburg ein.
Es ging für die Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen um die Qualifikation zur DM.


Das Team um die beiden Verbandsvorsitzenden Peter Paszkiet und Susanne Bock glänzte mit hervorragender Organisation. Einzig das Catering war nicht zu 100% Bodybuilding like. So suchte man auf der Norddeutschen Meisterschaft vergebens nach einem Stand mit Riegeln und Eiweißgetränken. Lediglich am Stand von ProTan konnte man sich mit Produkten der Firma High Active versorgen.

Die Halle war an diesem sonnigen Tag recht gut gefüllt. Leider glänzte das Publikum der internationalen Norddeutschen Meisterschaft 2013 DBFV mal wieder mit nordischer Zurückhaltung. Den Athleten auf der Bühne fehlte es teilweise an wohlverdienter Stimmung im Saal.
Es waren rund 30 Athleten nach Hamburg gekommen. Die relativ geringe Anzahl war wohl auch der einen Tag zuvor statt findenden NRW Meisterschaft geschuldet. Vielleicht sollte hier im nächsten Jahr eine bessere Absprache unter den Verbänden sattfinden.
Das Niveau der DBFV Athleten war gut, allerdings sind im einen oder anderen Fall noch deutliche Steigerungen zur Deutschen Meisterschaft drin.

Das Feld mit den meisten Starterinnen war wie so oft die Bikini Klasse. Insgesamt lächelten 7 Mädels um die Wette. In der Bikini 1 konnte sich Oksana Alma vom Body Attack Team Berlin durchsetzen. Die große Bikini Klasse konnte ebenfalls eine Berliner Body Attack Athletin für sich entscheiden. Chiara Nielsen brachte das beste Gesamtpaket und sicherte sich auch den Gesamtsieg.

Die Fitness Figur Klassen wurden zusammengelegt. Mit sehr schönen Proportionen und einer herausragenden Bühnenpräsens sicherte sich Marina Thies aus dem Sportstudio Balzer den Sieg.

Eine überraschend gut besetzte Frauen Bodybuilding Klasse gab es in Hamburg zu sehen. Die gut austrainierte Esther Kelm aus dem Hamburger Olympic sicherte sich den Sieg vor Franziska Mettner. Da Esther eher zwischen den Klassen Figur und Bodybuilding steht, könnte Franzi mit etwas mehr Härte das Blatt auf der Deutschen wenden.

In den Beiden Junioren Klassen gab es einen guten Standard. Einige der jungen Wilden sind aber gut beraten, wenn sie weniger auf die Waage als auf ihre Form schauen würden.
In der Junioren Klasse 1 sicherte sich Philip Zwoll aus dem East Side Fit Kiel mit guter Härte und einer beindruckenden Mittelpartie den Sieg und später auch den Gesamtsieg.
In der Junioren Klasse 2 kämpften zwei Jungs um den Sieg. Riccardo Poschau aus dem Body Attack Team Berlin setzte sich mit mehr Härte im Oberkörper und für einen Junior beeindruckender Beinentwicklung, vor dem EM Qualifikanten Dennis Arnold aus dem Hamburger ElbGym durch.
Dennis scheint mit der Härte eher auf die Deutsche und die EM getimed zu haben, was in an dem Nachmittag den Sieg kostete. Dennis Beine suchen nach wie vor ihres Gleichen in der Junioren Welt. Leider sieht man mittlerweile eine deutliche Schwäche im Adduktorenbereich. Mit mehr Härte im Oberkörper und ausgeglichener Entwicklung in allen Teilen der Beine, wird Dennis auf lange Sicht nur sehr schwer zu schlagen sein.

Im Classic Bodybuilding gab es eine Überraschung. Rene Schmidt aus der XXL-Schmiede Berlin konnte sich knapp gegen Ronny Höppner, Olympic Hamburg durchsetzen. Ronny konnte zwar mit mehr Härte überzeugen, leistete sich im Finale aber einen groben Fehler. Er setzte regelwidrig Requisiten in seiner Kür ein und diese wurde somit aus der Wertung genommen.

Ein überraschend spärliches Feld gab es in den Männerklassen. So ging in der Männer 1 nur Patrik Schneider, aus dem Olympic Hamburg und in der Männerklasse 2 sogar gar kein Teilnehmer an den Start.
Die Männerklasse 3 konnte Martin Koslowski mit extrem guter Härte für sich entscheiden. Martin der ebenfalls im A-Team zur EM fliegt, zeigt in diesem Jahr ein beeindruckendes Comeback nach 8 Jahren Wettkampfpause. So gab es auch an dem Sieg von Amrtin Kosolowski s Gesamtsieg heute nichts zu rütteln.

Da in der Männerklasse 5 nur der mit 111kg schwerste Athlet des Abends Norbert Frank aus dem Olympic Hamburg angetreten war, wurden die 4 und 5 ebenfalls zusammen gelegt. Hier konnte sich Markus Viktor Wiczok durchsetzten.

Mit den beiden Topamateuren Dennis Riskis und Ismail Burucu sowie dem Show-Akt schlechthin 212 Profi Steve „Mr. M“ Benthin gab es für das Publikum hervorragende Gaststars zu sehen. Steve hielt sogar auf seine ganz eigen Art eine bewegende Ansprache an Peter Paszkiet und bedankte sich für das Vertrauen mit einer Medaille.

Alles in Allem kann man die Hamburger als gelungene Veranstaltung bezeichnen. Eine bessere Terminabsprache könnte im nächsten Jahr das Starterfeld deutlich vergrößern.

von Team Bodybuilding.de

Die Videos von allen Klassen folgen in Kürze