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23.10.2012

Der Adonis-Komplex

Hast du schon einmal etwas über den Adonis-Komplex gehört? Die Sucht nach immer mehr Muskeln. Erfahre hier mehr dazu!

Der Adonis-Komplex
Bildquelle: bigstockphoto.com/ Michel Loiselle
Seit knapp 25 Jahren hat sich die Anzahl der Betroffenen verdreifacht. Sie strotzen voller Muskeln und fühlen sich dennoch schwach und schmächtig.
Sie leben für ein akkurates Sixpack und würden sich keinen Ernährungsfehler verzeihen.
Der Fachbegriff lautet Muskeldysmorphie. Die Sucht nach Muskeln. Diese Krankheit wird häufig mit der bekannten Magersucht verglichen und damit liegen die Ärzte auch nicht ganz falsch.

Männer, die unter dem Adonis-Komplex leiden, haben eine verzerrte Selbstwahrnehmung. Sie stehen vor einem Spiegel und sehen aus wir Arnold Schwarzenegger und fühlen sich dennoch klein und unbedeutend. Dieses Leiden kann ganze Leben auslöschen. Immer dieser Drang nach mehr Muskeln, mehr Muskelmasse fürs Selbstbild damit man „Jemand“ ist.

Kein Selbstvertrauen
Der Harvard-Professor Harrison Pope untersuchte die ganze Angelegenheit in den 90er-Jahren.
Er erklärte breit und offen, welche Gedanken sich ein Mann mit dem Adonis-Komplex macht. Die Männer denken daran, dass sie nie genug Muskeln haben und trainieren deswegen immer weiter und immer weiter. Er war der erste, der den Begriff Adonis-Komplex in den Mund nahm.

Der Professor berichtete von einigen Patienten, die Oberarme wie Oberschenkel hatten und sich dennoch nicht an den Strand getraut hatten. Sie hatten Angst vor Menschen, die mit dem Finger auf sie zeigen würden. Nur im Sweat- Shirt konnte er sich bewegen, da jeder sofort seine kleinen, dünnen Ärmchen gesehen hätte.

Das ganze Leben wird auf den Kopf gestellt. Alles wirkt neben dem täglichen Training sehr klein und unbedeutend. Die Ernährung, das Training und die Erholungsphasen sind sehr knapp bemessen und sind dennoch überlebenswichtig. Ob dabei der Job oder die Frau flöten geht ist meistens Nebensache. Hauptsache der eigene Körper wächst und wächst. Viele sind davon Überzeugt: Wenn die Muskeln erst einmal da sind, werden alle Probleme verschwinden.

Die Ursache?
Die ist noch bis heute unerforscht. Es gab verschiedene Studien, aber keine von ihnen brachte nun eine wirkliche Erkenntnis woher diese Sucht stammt. Einige Mediziner konnten einen Serotinmangel feststellen. Das war für viele Patienten der Grund, dass mit ihnen was nicht stimmte. Das war für alle Sorgen der Auslöser. Doch eine Heilung gibt es bis heute nicht. Selbst Medikamente müssten nicht direkt eine Lösung sein.

Viel mehr ist es eine psychologische Geschichte. Das ganze spielt sich hauptsächlich nur im Kopf ab. Überall in den Zeitschriften sieht man Männer mit gigantischen Oberarmen oder heißen Sixpacks, dazu noch die Werbung die einem verdeutlicht, dass man unbedingt was für seinen Körper tun muss.
Jeder Mensch entscheidet für sich selbst, wie weit er sich verändern will. Keiner sollte es übertreiben, haltet immer euren Kopf über Wasser und werdet nicht übermütig.