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19.03.2014

Die Paleo-Diät PART II

In diesem Artikel erfahrt ihr mehr über Strärken und Schwächen der Paleo-Diät.

Die Paleo-Diät PART II
Bildquelle: shutterstock_Melica/ Bodybuilding.de

Gibt es Schwächen?

Was und vor allem wie viel von einem Nahrungsmittel konsumiert wurde, kann heute nur geschätzt werden. Auch das Angebot und die klimatischen Bedingungen spielten in der Steinzeit naturgemäß eine wichtige Rolle. Dazu kommt ein Pensum an körperlicher Bewegung allein zur Nahrungssuche, dem wohl nur heutige Spitzensportler nahe kommen. Daher ist unserer Meinung nach diese Ernährungsweise mit interessiertem aber skeptischem Blick zu betrachten.

Weiterhin sieht Walter L. Voegtlin den Menschen in seinem publizierten Buch als reinen Fleischfresser, während aktuelle Studien eher in die Richtung Allesfresser gehen.
Da allerdings Knochenfunde die Theorie von dem größeren, gesünderen und leistungsfähigeren Menschen in der Steinzeit nicht bestätigen können, bleibt es eine umstrittene Form der Ernährung. Leider können Anhand von Überresten nur sehr bedingt Rückschlüsse auf tatsächliche Ernährung, Blutfett- und Blutzuckerwerte gezogen werden.

Trotzdem beharren Verfechter auf ihre Thesen, dass die Steinzeiternährung das metabolische Syndrom verhindert und das Risiko für Krebserkrankungen sowie Allergien drastisch gesenkt werden könne.

Stärken der Paleo-Diät

Die Paleo-Diät gilt als eine der am längsten untersuchten Ernährungskonzepte, so erforschen Wissenschaftler wie Boyd Eaton oder Loren Cordain teils seit 25 Jahren dieses Konzept. Der führende Experte in Deutschland heißt Nicolai Worm. Die Wirkungsweise wird in zahlreichen Studien untersucht und erforscht. Dabei viel auf, dass sich der Verzicht auf Getreide und Hülsenfrüchte tatsächlich positiv auf einige Zivilisationskrankheiten auswirken kann.

Studien an Knochenfunden ließen den Schluss zu, dass Altsteinzeitliche Menschen kaum an den heutigen Zivilisationskrankheiten litten, allerdings war hier die Lebenserwartung auch deutlich geringer. Wissenschaftliche Studien, die die Behauptung belegen, durch die genetisch angepasste Ernährung wäre der Mensch im allgenmeinen leistungsfähiger, gibt es bis dato noch nicht. Diese Meinung ist auf Erfahrungen und subjektive Meinungen von Anwendern und Verfechtern zurück zu führen.

Ernährungsempfehlungen

Eaton geht von einer überwiegend pflanzlichen und ballaststoffreichen Nahrung aus, Fleisch spielt bei ihm keine entscheidende Rolle. Womit seine Theorie wohl der Ernährung unserer Vorfahren am nächsten kommen dürfte, denn gab es keinen Jagderfolg, landetete folglich auch kein Fleisch oder Fisch auf dem Feuer.

Optimale Nährstoffrelation nach Eaton: 33 % Proteine, 46 % Kohlenhydrate, 21 % Fett. 65 % der aufgenommenen Energie sollten dabei aus Obst und Gemüse bestehen.

Cordain geht einen eher an die heutige Zivilisation angepassten Weg. Hierbei sollte täglich Fleisch auf dem Teller landen, die Daten hierzu kann man in dem Ethnology Atlas von 1999 mit 65 % Nahrung tierischen Ursprungs und 35 % Pflanzenkost nachlesen.

Iss fett

Bei der Steinzeiternährung spielte Fett eine entscheidende Rolle als Energieträger, somit entspricht der heutige Trend zu magerem Fleisch nicht dem, was unsere Vorfahren aßen. Diese aßen das gesamte Tier. Damit wird der Körper in die sogenannte Ketose geführt, in der er seinen Hauptanteil der Energie aus Fett bezieht. Dabei sollte der Anteil an Fettkalorien nicht unter 30% liegen.

In PART III liefern wir Dir einen Einkaufsführer und zeigen einen Typischen Paleo-Tag auf.