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01.01.2016

Erst die Wunde, dann die Wulst?

So lässt sich Wundheilung optimieren und Narbengewebe eindämmen.

Erst die Wunde, dann die Wulst?
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Als größtes Organ des Körpers erfüllt unsere Haut zahlreiche Funktionen. Eine davon ist ihre Selbstheilung. Kommt es zu Verletzungen – etwa nach Stürzen, Verbrennungen oder medizinischen Eingriffen – regeneriert sich die Haut und bildet neue Zellen. Bei tieferen Schäden nimmt die erneuerte Stelle jedoch meistens nicht wieder ihr ursprüngliches Aussehen an. In einigen Fällen treten rot verfärbte, oftmals auch wulstige Gewebeveränderungen auf. Mit speziellen Maßnahmen lässt sich die Wundheilung jedoch unterstützen und unästhetischen Schönheitsmakeln in Form von Narbengewebe vorbeugen.

Silikon hemmt Wachstum


Heutzutage existieren verschiedene Mittel, die eine Narbenreduktion versprechen. Bei den meisten Salben handelt es sich jedoch nur um reine Augenwischerei! Lediglich das regelmäßige Auftragen einer speziellen Silikonrezeptur bringt eine nachweisbare Wirkung mit sich. In Pflastern, Strips oder auch Gel enthalten, hemmt Silikon die für die Narbenbildung zuständigen Bindegewebszellen und trägt damit zu einem flachen und unscheinbaren Narbengewebe bei. Vorausgesetzt, Betroffene behandeln die Wunde gleich nachdem sie sich geschlossen hat und tragen das Präparat zweimal täglich für mehrere Monate auf. Insgesamt kann es bis zu zwei Jahren dauern, bis Narben ihre endgültige Form und Konsistenz erreichen. Während dieser Zeit lässt sich der Prozess mit entsprechenden Mitteln oftmals beeinflussen. Bessert sich das Erscheinungsbild nicht, kann ein Arztbesuch Abhilfe schaffen. Standen früher meistens nur plastischchirurgische Eingriffe zur Verfügung, können Betroffene heute auch auf sanfte Lasertherapien zurückgreifen, um Narbengewebe zu behandeln.

Narben schonend abblitzen lassen


Rötliche oder wulstartige Narben stören das ästhetische Empfinden der Betroffenen häufig – insbesondere, wenn sie an Stellen wie Gesicht, Dekolleté, Armen oder Beinen auftreten. Je nach Ausprägung und Art lassen sich die Gewebeveränderungen mithilfe einer Lasertherapie entfernen. Vor allem bei kleineren Behandlungsarealen bietet sie durch ihre präzise und gewebeschonende Einsatzmöglichkeit viele Vorteile. Mit dem sogenannten Nd:YAG-Laser lassen sich etwa Blutgefäße in der Narbenoberfläche verschließen, um so das zuvor rötliche Gewebe aufzuhellen. Überschüssige, wulstartige Narbenpartien trägt man bei Bedarf mit einem Ultrapuls- oder Kaltlichtlaser ab.

Unter örtlicher Betäubung durchgeführt, nimmt die Behandlung – abhängig von Art und Umfang der jeweiligen Hautstelle – zwischen 30 und 60 Minuten in Anspruch. Anstrengende körperliche Tätigkeiten sollten Patienten danach für etwa sieben Tage meiden, intensive Sonnenbäder sind für vier Wochen tabu.

Text von Prof. Dr. Dr. Stefan Hillejan
Foto von Gregory James


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