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12.02.2016

Heizen Sie Ihre Muskeln mit ATP an

Adenosintriphosphat (ATP) liefert Energie, die in erheblicher Menge in seinen Phosphatbindungen gespeichert ist, für alle energieabhängigen Funktionen im Körper.

Heizen Sie Ihre Muskeln mit ATP an
Bildquelle: Sportrevue
Adenosintriphosphat (ATP) liefert Energie, die in erheblicher Menge in seinen Phosphatbindungen gespeichert ist, für alle energieabhängigen Funktionen im Körper. Obwohl die orale ATP-Zufuhr zu einem schnellen Abbau von ATP führt, wodurch die hochenergetischen Phosphatverbindungen und damit die Kapazität der Energieversorgung aufgehoben werden, zeigen Studien, dass eine orale Verabreichung von ATP immer noch zu Kraftzunahmen und einer besseren Trainingsleistung führt.

Wenngleich es vom Körper abgebaut wird, stammt die leistungsverbessernde Fähigkeit des ATP von einer Ansammlung extrazellulärer ATP-Funktionen, die nichts mit der Energieproduktion zu tun haben. Tatsächlich benötigen diese extrazellulären Funktionen etwa tausendmal weniger ATP als die intrazelluläre Funktion von ATP als Energieversorger für die Zellen. Folglich werden die extrazellulären ATP-Funktionen offenbar nicht von dem schnellen Abbau oral eingenommenen ATPs beeinflusst.

Zu den am besten erforschten extrazellulären ATP-Funktionen, die die Muskelleistung steigern, gehören eine verbesserte Muskelkontraktion und Blutgefäßerweiterung sowie die Fähigkeit, die Schmerzwahrnehmung zu verringern. Diese Effekte werden ausgelöst, wenn sich ATP an bestimmte Adenosinrezeptoren bindet, die in der Zellmembran eingebettet sind. Diese Interaktion zwischen ATP und den Rezeptoren löst bestimmte Zellprozesse aus, die die zuvor genannten leistungssteigernden Merkmale herbeiführen. Gemeinsam zeigen diese Rollen von ATP, dass seine Supplementierung eine leistungssteigernde Wirkung haben kann, ohne dass eine große Menge ATP im Körper erforderlich ist.

Stimulieren Sie Ihre Muskeln mit ATP für mehr Masse und Kraft


Kalzium erleichtert die Interaktion zwischen den beiden Muskelproteinen Aktin und Myosin, wodurch direkt die Muskelkontraktion angetrieben wird. Mehr Kalzium steigert daher die Aktin/Myosin-Interaktion – was zu stärkeren Kontraktionen und somit zu mehr Kraft führt. Interessanterweise hat sich gezeigt, dass Muskelkontraktionen die Freisetzung von ATP aus den Muskelzellen auslösen. Nach dieser Freisetzung bindet sich ATP an den Adenosinrezeptor außen auf der Muskelzelle an und löst eine größere Kalziumproduktion im Innern der Zelle aus. Darüber hinaus wurde gezeigt: Ergänzt man isoliertes Muskelgewebe direkt mit ATP, erhöht sich auch der Kalziumspiegel in den Muskelzellen. Das deutet darauf hin, dass externe ATP-Quellen respektive eine ATP-Zufuhr ebenfalls die Muskelkontraktionen verbessern können.

Da ATP den Kalziumspiegel in den Muskelzellen für mehr Kontraktionskraft erhöht, wollten Forscher feststellen, ob eine Einnahme von ATP tatsächlich die Muskelleistung verbessern könnte. Eine US-Studie ergab Folgendes: 225 Milligramm ATP täglich, zwei Wochen lang eingenommen, führten zu einer Erhöhung des gestemmten Gesamtgewichts beim Bankdrücken; zusammen mit einer deutlichen Steigerung der Wiederholungszahl beim ersten Satz. Eine andere Studie zeigte, dass eine zwölfwöchige ATP-Supplementierung mit 400 Milligramm pro Tag, kombiniert mit Gewichtstraining, die Gesamtkraft des Körpers sowie die Muskelmasse steigerte. Diese Studie zeigte auch, dass Testpersonen, die während der ATP-Kur absichtlich übertrainiert wurden, kaum Muskelprotein abbauten. Das belegt, dass ATP eine Schutzwirkung gegen Übertraining bietet. Alles in allem zeigen diese Daten, dass eine orale ATP-Zufuhr die Kontraktionskraft steigert, was eine größere Kraftleistung ermöglicht, während zugleich das Muskelwachstum nach dem Gewichtstraining verbessert wird.

ATP erhöht die Glukosewerte und sorgt für mehr Energie


Neben dem erhöhten Kalziumspiegel in den Muskelzellen zur Verbesserung der Muskelkontraktilität zeigen weitere Studien, dass der durch ATP ausgelöste Kalziumanstieg im Muskelgewebe auch den Glukosezufluss in die Zellen erhöht, so dass die Muskelzellen mit mehr Energie versorgt werden. Ebenso wurde gezeigt, dass ein erhöhter Kalziumspiegel in der Leber infolge einer ATP-Aufnahme die Umwandlung von Glykogen in Glukose erhöht, so dass sie als Energiequelle vom Muskelgewebe sowie vom Rest des Körpers verwendet werden kann. Da Glykogen in großer Menge in der Leber gespeichert wird, stellt die von ATP ausgelöste Umwandlung von Glykogen in Glukose eine große Energiequelle für die Muskelzellen dar, so dass sich die Trainingsleistung verbessert.

ATP verbessert die Gefäßerweiterung für mehr Muskelausdauer


Das Signalmolekül Stickstoffmonoxid (NO) verbessert die Durchblutung der Muskeln, indem es die glatte Muskulatur in den Arterienwänden entspannt, so dass sich die Arterien weiten beziehungsweise öffnen. Eine größere Gefäßerweiterung in der Arterienwand sorgt für eine stärkere Durchblutung, wodurch mehr wichtige Nährstoffe und Sauerstoff zu den arbeitenden Muskeln transportiert werden. Zugleich werden Stoffwechselendprodukte entsorgt, was alles zusammen die Muskelleistung steigert.

Eine ATP-Aufnahme stimuliert erwiesenermaßen die Bildung von NO, und das führt zu einer Gefäßerweiterung und besseren Durchblutung – eine weitere leistungssteigernde Wirkung von ATP. Da ATP förderlich für die Gefäßerweiterung ist, sollte eine ATP-Supplementierung aufgrund der erhöhten verfügbaren Energie für die Muskeln und der Beseitigung der Stoffwechselendprodukte große Auswirkung auf die Muskelausdauer haben. Das zeigte tatsächtlich eine US-Studie, in der eine zweiwöchige Zufuhr von täglich 400 Milligramm ATP die Muskelausdauer erheblich erhöhte; insbesondere in den letzten beiden Sätzen während eines Ausdauer-Härtetests mit höchsten Drehmomenten unter Verwendung eines Dynamometers.

ATP erweitert die Schmerzgrenze und unterstützt somit Training mit höherer Intensität


ATP besitzt die außerordentliche Kapazität, Schmerzen zu verringern. Mehrere Forschungsberichte zeigen, dass Patientatsächten mit akuten chirurgischen oder chronischen neurotischen Leiden ihre Schmerzen gelindert haben, wenn sie mit ATP behandelt wurden. Darüber hinaus zeigte eine weitere Studie, in der Mäusen eine Dosis ATP intravenös verabreicht wurde, dass die Versuchstiere eine erhöhte Schmerzgrenze hatten, wenn sie auf einer Heizplatte standen. Folglich wird die recht einzigartige Fähigkeit von ATP, Schmerzen zu lindern und die Schmerztoleranz zu steigern – vor allem während des Trainings – wahrscheinlich zu einem verbesserten Trainingseffekt führen.

Text von Dr. Michael J. Rudolph
Foto von Gregory James


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Text mit freundlicher Unterstützung der Sportrevue