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21.04.2015

Keine FIBO für mich

Christian Hagen - Warum ich nicht an der FIBO POWER 2015 teilnehmen konnte.

Keine FIBO für mich
Bildquelle: Christian Hagen
Ich habe dieses Jahr ein wenig Pech mit meiner Vorbereitung gehabt. Nach gelungenem Auftakt und schon recht guter Form im Januar, kamen im Februar langsam Rückenprobleme auf. Diese Äußerten sich in ähnlichen aber längst nicht so schlimmen Schmerzen wie im August 2014 bei meiner Bandscheibenvorwölbung.

So schenkte ich ihnen zunächst nur wenig Beachtung. Nach und nach wurden die Beschwerden schlimmer. Nicht wie man vermuten könnte während oder nach dem Training, sondern immer dann, wenn ich lange sitzen musste. Da ich einen Bürojob habe, lässt sich sitzen nicht vermeiden. Ich entschied mich, zum Orthopäden zu gehen. Im Ultraschall diagnostizierte er eine Entzündung an der Stelle der Bandscheibenvorwölbung. Ich bekam Spritzen und entzündungshemmende Medikamente.

Doch die Beschwerden wurden leider nicht besser. Nach einer Woche Zuhause und Massagen schien es besser zu werden und ich entschied mich entgegen dem Rat des Arztes wieder zu arbeiten. Doch kaum wieder im Bürostuhl, gingen die Schmerzen wieder los. Ich konnte nur halbe bis ¾ Tage arbeiten.

Am Dienstag vor der Fibo kam dann die ernüchternde Diagnose: Bandscheibenvorfall. Da ich bereits Anfang März meine Vorbereitung canceln musste, zog mir die Aussicht, an dem Jahreshighlight FIBO nicht teilnehmen zu können, ziemlich den Boden unter den Füßen weg. Doch wie sagt man so schön? Gesundheit geht vor.

Derzeit befinde ich mich in Behandlung mit PRT (Periradikuläre Therapie), bei der direkt in den Spinalkanal Betäubungsmittel und Kristallines-Cortison gespritzt wird, um die Entzündung zu hemmen und den Nerv abschwellen zu lassen. Parallel dazu arbeite ich mit Physiotherapie und Reha im Rahmen meines eigenen Wissens. Die Behandlung verspricht mir zu 90% um eine OP herum zu kommen.

Was das Training angeht, so weiß jeder der mich kennt, dass ich nicht ohne kann. So war ich erleichtert, als mein Arzt mir empfahl, auf jeden Fall weiter zu trainieren, natürlich mit reduziertem Gewicht und einigen anderen Auflagen. So kann ich wenigstens einigermaßen meine Form halten und komme zu meinem lange geplantem Superslow Training.

Wie ich mein Training gestallte, dazu mehr im nächsten Artikel.

Haltet Euch fit und denkt dran: GESUNDHEIT GEHT IMMER VOR!

Euer Christian Hagen