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01.03.2013

Monohydrat oder Kre-Alkalyn?

Wie ihr seht, ist es mehr oder weniger unmöglich sein Creatin nur aus der Nahrung zu beziehen. Also lasst euch bitte nichts von einem Halbwissendem erzählen

Monohydrat oder Kre-Alkalyn?
Bildquelle: www.body-attack.de
Gerade wenn man erst ein paar Monate in einem Studio trainiert, hört man von Freunden immer wieder von irgendwelchen Pulvern, die sie nehmen, um ihren Trainingserfolg zu steigern. Meistens sprechen sie von Creatin.

Was ist Creatin?

Creatin ist eine organische Säure, die beim Menschen unter anderem die Aufgabe hat, den Muskel mit Energie zu versorgen. Creatin wird in unserem Körper aus drei Aminosäuren (Glycin, Arginin, Methionin) hergestellt, wobei es selber keine Aminosäure ist. Creatin ist in unserer Skelettmuskulatur bereits bis zu 90% vorhanden. Die Gesamtspeichermenge von Creatin beträgt in etwa 120-150g, welche unser Körper in der Skelettmuskulatur, Gehirn, Herz und Hoden verteilt.

Was bewirkt Creatin ?

Ganz einfach gesagt verbessert Creatin die Kurzzeitleistung und Zunahme der Maximalkraft der Muskulatur. Um dies zu erklären, muss man sich die Vorgänge in unserem Körper bei zusätzlicher Creatinaufnahme genauer vor Augen führen. Creatinphosphat ist eine hochenergetische Molekularform des uns bekannten Creatins, welches in unseren Zellen gespeichert ist. Es dient dazu unsere Muskelfasern von Typ 11b (Muskelfasern die bei kurzeitiger hoher Belastung beansprucht werden und am Meisten zur Muskelmasse beitragen) mit Energie zu versorgen, um vorzeitiger Muskelermüdung entgegen zu wirken. Benötigt unser Körper Energie wird ein Molekül namens ATP (Adenosin Triphosphat, ein Adenosinmolekül mit drei angebundenen Phosphatgruppen) als Energielieferant herangezogen.
Während hochintensiven Trainings wird eine der drei Phosphatgruppen abgespalten, um als Energie für die Muskelkontraktion verwendet werden zu können. Durch diesen Vorgang wird ATP zu ADP(Adenosin Diphosphat, das energiearme Abbauprodukt von ATP). Um nun aus ADP wieder ATP herzustellen benötigt unser Körper Creatin, um nochmals Energie bereitzustellen. Ohne Creatin wäre also die Energiebereitstellung für dieses Vorgang nicht möglich.

Welche Nahrungsmittel enhalten Creatin?

Es gibt zwar einige Nahrungsmittel, die Creatin enthalten , allerdings müsstet ihr mengenweise davon essen, um einen Nutzen des Creatins zu haben. Ich werde sie dennoch auflisten.

Hering : 6 bis 10g Creatin pro Kg
Schweinefleisch : 5g Creatin pro Kg
Rindfleisch: 4,5g Creatin pro Kg
Lachs: 4,5g Creatin pro Kg
Thunfisch: 4g Creatin pro Kg

Wie ihr seht, ist es mehr oder weniger unmöglich sein Creatin nur aus der Nahrung zu beziehen. Also lasst euch bitte nichts von einem Halbwissendem im Studio erzählen, dass ihr euren Creatinbedarf mit Nahrung decken könnt.

Warum gibt es so viele verschiedene Creatinarten?

Da Creatin Monohydrat meist einen anderen PH Wert aufweist, als der, der im Körper vorhanden ist, kann der Körper dies nicht richtig aufnehmen und wandelt das Creatin in Creatinin ( ein Abfallprodukt von Creatin) um und scheidet die über den Urin wieder aus. Bei einer zu hohen Dosierung von Creatin Monohydrat können Nebenwirkungen wie etwa Bauchschmerzen oder Blähungen entstehen. Bei Produkten wie z.B. Krea Alkalyn, Genik, Ethyl –ester, wird der PH Wert so erhöht, dass das Produkt im Körper nicht zerfällt und das der größte Teil vom Creatin in der Muskulatur ankommt.

Hier findet Ihr einen interessanten Artikel aus der aktuellen Flex (März ´13) über EFX Kre-Alkalyn-Nitro Pro. Geschrieben von Dr. Jim Stoppani. (PDF, 2,5 MB)

Wie nehme ich Creatin ein?

Ich persönlich nehme 20g Creatin über einen Zeitraum von etwa 8 Wochen zu mir, danach mache ich eine Pause von etwa 2-3 Wochen.

5g morgens
5g vor dem Training
5g nach dem Training
5g vorm Schlafengehen

Ich bei allen Einnahmen ein schnelles Kohlehydrat wie z.B. Traubensaft oder Dextrosepulver. Solltet ihr merken, dass ihr nach einer Weile Bauchschmerzen oder Blähung bekommt, weicht einfach auf andere Creatinprodukte aus.

Von Malte Ahlers und Team Bodybuilding.de