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Muskeldefinition

Produkte zur Unterstützung des Trainings

656 Muskeln hat der Mensch. Bei Männern machen sie etwa 40 Prozent des gesamten Körpergewichts aus, bei Frauen rund 30 Prozent. Für jede Bewegung, die Du ausführst, brauchst Du Deine Muskeln. Jene, die Du willentlich steuern und trainieren kannst, also etwa Rücken-, Bauch-, Arm- und Beinmuskeln, gehören zur sogenannten Skelettmuskulatur. Auch wenn sich mit den Muskeln allerlei bewegen lässt, solltest Du Dein Training nicht übertreiben - Verletzungen könnten andernfalls die Folge sein.


Was ist ein Muskel?

Beim Muskel handelt es sich um ein kontraktiles Organ, welches sowohl innere als auch äußere Strukturen des Organismus bewegen kann. Dies geschieht durch die Abfolge von Kontraktion - also der Anspannung des Muskels - und Erschlaffen. Muskelbewegungen sind grundlegend für die aktive Fortbewegung eines Menschen, die optische Veränderung des Körpers sowie viele innere Funktionen. Der Begriff "Muskel" leitet sich ab vom lateinischen "musculus", was so viel wie "das Mäuschen" bedeutet: Ein angespannter Muskel sieht aus wie ein sich unter der Haut befindendes Mäuschen.

Wie wird die Muskulatur eingeteilt?

Die Einteilung der Muskulatur erfolgt einerseits über den histologischen Aufbau und andererseits den Mechanismus der Kontraktion. Unterschieden wird die glatte von der quergestreiften Muskulatur. Die glatte Muskulatur bezeichnet das kontraktile Gewebe vieler Hohlorgane, Lymph- und Blutgefäße und unterliegt im Gegensatz zur quergestreiften nicht der willkürlichen Kontrolle. Der Herzmuskel bildet die einzige Ausnahme dieser Systematik - er ist quergestreift, obwohl das Herz ein inneres Hohlorgan darstellt. Insofern wird die quergestreifte Muskulatur sinnvoll unterteilt in die Herz- und die Skelettmuskulatur. Die Skelettmuskulatur steuert die Motorik des Körpers. Sie ist willentlich steuer- und damit auch trainierbar. Kraftsportler wie Bodybuilder weisen einen höheren Anteil sogenannter weißer Muskulatur auf; diese kontrahiert schneller und lässt den Aktiven starke Bewegungen wie beispielsweise das Anheben von Hanteln ausführen.

Dagegen ist rote Muskulatur für ausdauernde Bewegungen zuständig; sie besitzt mehr Muskelfasern mit oxidativer Energiegewinnung. Rote Muskulatur überwiegt etwa beim tiefen Rückenmuskel; Trizeps und Deltamuskel gehören hingegen zu jenen Muskeln, die weiß dominiert sind. Je nach Art des sportlichen Trainings unterscheidet sich das Verhältnis von roter und weißer Muskulatur bei den verschiedenen Menschen. Sprinter beispielsweise besitzen eine erhöhte Anzahl schnell kontrahierender Muskelfasern, also weiße Muskelgruppen; Langstreckenläufer weisen demgegenüber mehr langsam kontrahierende Muskelfasern, also rote Muskelgruppen, auf.

Wie ist ein Skelettmuskel aufgebaut und wie arbeitet er?

Jeder Skelettmuskel besteht aus mehreren Strängen, die von einer Bindegewebshülle umgeben sind. Die Stränge setzen sich jeweils zusammen aus Bündeln von Fasern - Sarkomere genannt; diese wiederum stellen im Wesentlichen Eiweißfäden dar - der Fachbegriff lautet Myosinfilamente - die 15 bis 40 Zentimeter lang werden können. Innerhalb dieser Eiweißstrukturen finden Muskelkontraktionen statt: Das Gehirn oder Rückenmark sendet elektrische Impulse aus, was Aktionspotenziale herbeiführt, die über die Nervenbahnen zu den jeweiligen Muskeln gelangen. Nun kontrahiert der Muskel, führt die Bewegung aus und entspannt sich anschließend wieder.

Welche Gefahren birgt ein übermäßiges Muskeltraining?

Regelmäßiges Bewegen und Sport treiben fördert die Gesundheit und beugt vielen Zivilisationskrankheiten vor. Allerdings führt ein im wahrsten Sinne übertriebenes Training beispielsweise zu Muskelverhärtungen, Muskelfaserrissen, Krämpfen oder Prellungen. Muskeln lassen sich aufgrund ihrer Anatomie nur begrenzt dehnen und zusammenziehen, deshalb ist auf ein richtiges Ausmaß des Aktiv-Seins zu achten.