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04.03.2016

Zahlen, bitte! Daten und Fakten rund um unseren Rücken

Ein kleiner Einblick in den Aufbau des Rückens sowie mögliche Erkrankungen und interessante Zahlen.

Zahlen, bitte! Daten und Fakten rund um unseren Rücken
Bildquelle: Sportrevue
Die menschliche Wirbelsäule setzt sich aus 24 beweglichen Wirbeln und 23 Bandscheiben zusammen. Hinzu kommen Kreuz- und Steißbein, die zusammen aus weiteren neun bis zehn miteinander verwachsenen Wirbeln bestehen. Bereits diese Zahlen lassen erkennen, welch komplexes Zusammenspiel nötig ist, um die Funktion des Rückgrats zu ermöglichen.

Reine Nervensache


Fünf Abschnitte, also Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule sowie Kreuz- und Steißbein, bilden das zentrale Element des Stütz- und Bewegungsapparats. Im Inneren des Rückgrats befindet sich der sogenannte Spinalkanal. In ihm verläuft vom Kopf bis zum ersten oder zweiten Lendenwirbel das Rückenmark, das für die Nervenverbindung zwischen Gehirn und Muskeln, Haut sowie inneren Organen sorgt.

Bei einem Menschen mit durchschnittlicher Größe weist dieser wichtige Bestandteil des zentralen Nervensystems eine Länge von etwa 45 Zentimetern auf. Um eine Vernetzung der Nervenfasern mit dem gesamten Körper zu gewährleisten, entspringen zwischen je zwei Wirbeln insgesamt 31 Spinalnervenpaare. Zum peripheren Nervensystem gehörend, übernehmen sie unterschiedliche Funktionen. Dazu zählt sowohl die Steuerung der Muskulatur als auch die Weiterleitung von Reizen wie Berührung, Temperatur oder Schmerz. Kein Wunder also, dass sich Schäden der Wirbelsäule oft auch in anderen Bereichen bemerkbar machen: Abhängig von der Lage der eingeengten Nervenfaser kann es zu Kopfschmerzen oder zu Kribbeln und Taubheitsgefühlen bis hin zu Lähmungen in Armen und Beinen kommen.

Häufige Leiden


Eine Langzeitstudie des BKK Bundesverbandes zeigte, dass Rückenschmerzen am häufigsten an der Lendenwirbelsäule auftreten: 73 Prozent der Befragten gaben diese als Quelle für ihre Beschwerden an. Mit 44 Prozent folgten Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich an zweiter Stelle. Nicht überraschend, denn auf dem unteren Rücken lastet das gesamte Körpergewicht, das sich bei bestimmten Bewegungen oder dem Heben von schweren Gegenständen um ein Vielfaches erhöht. Im Vergleich dazu hat die Halswirbelsäule zwar nur wenig zu tragen, muss aber eine hohe Beweglichkeit aufweisen. Hier kommt es vor allem durch langes Arbeiten an Schreibtisch und Computer zu Verspannungen.

Ein typisches Beschwerdebild der modernen Lebensweise, wie die BKK-Studie zeigt: So litten 59 Prozent der Befragten unter Schmerzen durch Computernutzung. Zehn Jahre zuvor waren es noch 41 Prozent...

Übrigens leiden Frauen statistisch gesehen häufiger unter Rückenschmerzen als Männer: So zeigt die Gesundheitsberichterstattung des Bundes vom Dezember 2012, dass in allen Altersstufen mehr Frauen als Männer aussagten, bereits unter anhaltenden Schmerzen gelitten zu haben. Im Alter von 40 bis 49 Jahren lagen die vergleichbaren Angaben beispielsweise bei rund 32 beziehungsweise 26 Prozent.

Dabei wird immer wieder festgestellt, dass Männer zwar eine höhere Schmerzempfindlichkeit aufweisen, ihre Beschwerden aber oft zu lange ignorieren und erst spät einen Arzt aufsuchen. Dadurch riskieren sie jedoch, dass sich anfängliche leichte Beschwerden verstärken und sich zu chronischen Schmerzen entwickeln.


Text von Dr. Reinhard Schneiderhan
Foto von Robert Reiff


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Text mit freundlicher Unterstützung der Sportrevue