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Zimt ist nicht gleich Zimt – Teil 1

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Zimt ist wohl eines der beliebtesten Gewürze von Bodybuildern. Viele nutzen es in der Wettkampfvorbereitung. Aber warum? Und gibt es Unterschiede?

Zimt wird eine fettverbrennde Eigenschaft nachgesagt. Zimt hat drei Eigenschaften, die gerade Bodybuildern, aber auch jedem Hobbysportler und sogar übergewichtigen bis hin zum Typ 2 Diabetiker helfen können.

Zimt kann den Blutzuckerspiegel regulieren

In einer 2003 durchgeführten Studie konnte ab der Einnahme von mindestens einem Gramm Zimt pro Tag eine blutzuckersenkende Wirkung von 15-25 % festgestellt werden.

Je höher der Blutzuckerspiegel, desto höher ist die Produktion von Insulin. Einige werden jetzt denken: Cool, Insulin ist doch eines der anabolsten Hormone im Körper. Doch unter der Dauerbelastung einer erhöhten Insulinproduktion leidet zwangsläufig die Bauchspeicheldrüse, das Organ, was für die Produktion von Insulin verantwortlich ist. Im schlimmsten Fall stellt die Bauchspeicheldrüse ihre Arbeit teilweise oder sogar gänzlich ein. Diabetes ist die Folge.
Senkt man also den Blutzuckerspiegel, so vermindert man dauerhaft das Risiko an Diabetes zu erkranken.

Zimt senkt den Blutdruck

Es konnte beobachtet werden, dass Stoffe die zur Senkung des Blutzuckerspiegels eingesetzt werden, oft auch eine Blutdrucksenkende Wirkung haben. Studien an Ratten haben ergeben, dass sich durch einen hohen Anteil von Saccharose im Futter hervorgerufener Bluthochdruck bei der Fütterung von Zimt wieder regulierte.

Zimt erhöht die Insulinsensivität

Zusätzlich zur Senkung des Blutzuckerspiegels erhöht Zimt die Insulinsensivität. D.h. der Körper muss weniger Insulin produzieren, um die Kohlenhydrate in die Glykogenspeicher der Muskeln zu transportieren, da diese schon auf geringere Mengen an Insulin reagieren. Die Vorteile einer verminderten Insulinproduktion habe ich bereits erläutert.

Zimt als Antioxydant

Einige der Inhaltsstoffe von Zimt können helfen z.B. bakterielle Infekte zu bekämpfen. Weiterhin sind in Zimt Stoffe enthalten, die eine entzündungshemmende Wirkung haben. Teilweise sollen sie sogar gegen Muskelschmerzen und Menstruationsbeschwerden helfen.

Ein niedrigerer Blutzuckerspiegel und eine erhöhte Insulinsensivität verbessern deutlich die Situation des Fettes im Körper. D.h. es wird nicht nur die Abnahme von vorhandenem Körperfett begünstigt, sondern auch die Fett-Neubildung. Vorausgesetzt natürlich die Ernährung drum herum stimmt.

In Teil 2 beschäftige ich mich mit der Frage: Welche qualitativen Unterschiede gibt es bei Zimt? Und was sollte man beim Kauf beachten?

Von Christian Hagen

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