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Meine Meinung zum Cheating -Part1-

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Wenn man heute einen Blick auf Facebook oder Instagram wirft, findet man, die entsprechende Freundesliste vorausgesetzt, täglich unzählige Bilder von Leuten, die stolz ihre „Cheatmeals“ und „Cheatdays“ präsentieren.

Burger, Fritten, Schokotorten und viele weitere kalorienreiche Leckereien sollen eine kleine Auszeit im strengen Diätplan sein, den Stoffwechsel ankurbeln und zu noch mehr Fettverbrennung beitragen. Die Idee ist, dass durch die strenge Diät und das dauerhafte Kaloriendefizit der Körper anfängt, langsamer Fett zu verbrennen und möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Um sich für die Hungerperiode zu wappnen, klammert sich der Körper an die Fettpolster. Die „Cheatdays“ sollen diesen Mechanismus durchbrechen und den Ofen wieder befeuern. Das ist die Theorie.

Meine Meinung zu Cheating? To cheat heißt zu Deutsch betrügen. Ich betrüge nicht. Weder habe ich jemals eine Frau betrogen noch betrüge ich mich selbst in meiner Diät.

Ein Rechenbeispiel


Der weit überwiegende Teil der Cheater betrügt sich nämlich selbst. Wer sechs Tage Diät hält, beispielsweise mit einem Kaloriendefizit von 350 Kcal pro Tag, hat 2.100 Kcal eingespart. Sagen wir am Sonntag kommt dann der heiß ersehnte „Cheatday“. Ein reichhaltiges Frühstück mit Muffins, Eiern, Nutella und was einem sonst noch einfallen mag schlägt schnell mit 2.000 Kcal zu Buche. Mittagessen bei Oma mit Bratkartoffeln, Schnitzel, Soße und Eis zum Nachtisch nochmal 2.500 Kcal. Weil es so schön ist, bleibt man noch zu Kaffee und Kuchen, 2.000 Kcal sind hier locker drin. Danach geht es zum Dinner in die Burgerbude, auch hier mit großem Eis und Cola. 3.000 Kcal gehen problemlos. Und dann zuhause vorm TV noch Chips, Süßkram und eine Pizza (Hey, ein „Cheatday hat schließlich 24 Stunden!). Auch hier kommen noch 3.000 Kcal zusammen. Macht am Ende des Tages 12.500 Kcal. Vorsichtig gerechnet also ein Überschuss von 9.000 Kcal an einem Tag, während die ganzen sechs Tage zuvor 2.100 Kcal eingespart wurden. Das ist ein simples Rechenbeispiel, aber es zeigt das Grundproblem der „Cheatdays“.

Mehr dazu im nächsten Teil.

Euer David Hoffmann

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