My Supps GmbH & Co. KG My Supps GmbH & Co. KG Contact Details:
Main address: Waldhofstr. 19 25474 Ellerbek, Germany
Tel:+49 (0) 4101 /300 7 600, Fax:+49 (0) 4101 /300 7 601, E-mail: info@my-supps.de
08.08.2012

Robert Kastner - Wie alles begann

Robert gibt einen Einblick in den erfolgreichen Plan

Robert Kastner - Wie alles begann
Bildquelle:
Es begann Alles im Jahre 1983 als ich in die Lehre kam und meinen Beitrag für das Sportstudio selbst bezahlen konnte. Damals war ich 16 Jahre. Der Freund meiner älteren Schwester war zu Besuch bei uns und war für mich damals ein Vorbild was die Figur anging. Er war ziemlich groß und hatte für mich ziemlich dicke Arme…..für damals. Heute würde ich darüber schmunzeln. Für mich war klar, ich will auch solch dicke Arme und so kam es, dass er mich zu einem Probetraining mitnahm.

So lernte ich meinen besten Freund und Trainer Bernhard Schuber kennen. Er war zu dieser Zeit genauso alt wie ich nur schon etwas weiter was das Training anging. Sein Vater der damalige Studioinhaber Siggi Schuber war für mich ein unglaublicher Anblick. Ich erstarrte vor Ehrfurcht als ich Ihn zum ersten Mal sah. Er war ab sofort mein Vorbild, vergessen war der Freund meiner Schwester. Ich kann sagen, heute mit über 70 Jahren, ist Siggi immer noch ein Vorbild für mich.

Es war also gleich klar, dass es nicht beim Probetraining bleibt. Ich nahm den Vertrag mit nach Hause und mein Vater hat diesen auch gleich unterschrieben, da er wusste dass ich ein ehrgeiziges Kerlchen bin. Denn ich spielte bis dahin in der Bayernliga Handball. So kam es, dass ich die ersten 4 Jahre 3-4 mal in der Woche ins Studio ging und 2 mal die Woche im Handballtraining war. Doch nach diesen 4 Jahren hatte ich keine Lust mehr ständig auf Turnieren Handball zu spielen und mich immer zu verletzten, was zur Folge hatte, dass ich im Gym nix tun konnte.

Ach ja, als ich im Gym anfing, hatte ich gerade mal 59 Kg bei einer Größe von ca. 1,70 m. Nach diesen 4 Jahren war ich immerhin schon bei knapp 70 kg und drückte auf der Bank unglaublich 95 kg ?

Ich hörte also auf mit Handball und trainierte ab sofort 6 x die Woche im Gym. Es vergingen weitere 4 Jahre unter Anleitung von Siggi Schuber und auch jetzt schon von Bernhard Schuber. Im Frühjahr 1992 entschied ich, dass ich doch auch mal auf Wettkämpfen mitmachen möchte und begann im Mai 92 mit meiner ersten Vorbereitung. Mein damaliges Ausgangsgewicht waren 88 kg und meine erste Meisterschaft war gleich mal ein internationaler GranPrix in der Tschechei – der Sandow Cup – und was soll ich sagen ich wurde mit 80 kg auf Anhieb zweiter. Ein paar Wochen später wurde ich Vieze bayrischer Meister und wieder ein paar Wochen später gewann ich die int. süddeutsche Meisterschaft in der Männer II mit einem Gewicht von nur noch 72,4 kg. Die Vorbereitung habe ich hier schon komplett mit meinem Freund und Trainer Bernhard durchgezogen.

Dann folgten 2 Jahre Pause und 1994 versuchten wir es wieder und ich wurde zweiter auf der int. Bayrischen und vierter auf der int. deutschen Meisterschaft. Auch hier bereitete mich Bernhard, inzwischen um ein paar Erfahrungen reicher, vor. Wir wurden ein immer besseres Team.

Und wieder nach 2 Jahren Pause startete ich erneut auf der int. Bayrischen und gewann die Männer II und erkämpfte mir den dritten Platz auf der int. Deutschen Meisterschaft mit einem Gewicht von knapp 78 kg.

Nach dieser Saison war dann für 4 Jahre mal Schluss mit Meisterschaft und ich nutzte die Zeit um meine Qualität zu verbessern, denn für mich war klar ich werde kein 90 kg Athlet und das war auch nicht mein Ziel. Das Ziel war int. Deutscher Meister 2000. Das hat doch Klang, oder? Und so trainierte ich die vier Jahre fast täglich mit kurzen Unterbrechungen aus beruflicher Sicht. Im Sommer 2000 begann ich dann mit meiner Vorbereitung, was bedeutete „DIÄT“. Mein Ausgangsgewicht war damals relativ niedrig, da ich bereits in gute Form war. Ich begann mit 88 kg die Vorbereitung und das Ziel war auf der Deutschen dann 80,0 kg zu haben bei maximaler Härte, so wie man das von den Athleten aus dem Fitnesscenter Schuber kannte. Und hier nun mal mein damaliger Trainingsplan in der Vorbereitung, der sich kaum von dem Off-Session Plan unterscheidet:

Montag:

Brust
  • 6 Sätze Schrägbankdrücken
  • 4 Sätze schräg Fliegende
  • 4 Sätze Bankdrückmaschine
  • 4 Sätze flach Fliegende


Rücken:
  • 8 Sätze Klimmzüge breiter Griff nach hinten
  • 8 Sätze Klimmzüge breiter Griff nach vorne
  • 4 Sätze Kurzhantelrudern
  • 4 Sätze Rudern an der Maschine

Dienstag:

Schulter
  • 6 Sätze vorgebeugtes Seitheben
  • 6 Sätze Schultermaschine für hintere Schulter
  • 6 Sätze Nackenheben
  • 8 Sätze Nackendrücken
  • 6 Sätze Frontdrücken
  • 8 Sätze Seitheben


Arme
  • 4 Sätze Langhantelcurl im Supersatz mit Trizeps Kabelzug
  • 4 Sätze Kurzhatelcurl im Supersatz mit Trizepsmaschine
  • 4 Sätze Bizepmaschine im Supersatz mit schmalem Bankdrücken


Mittwoch:

Beine
  • 8 Sätze Kniebeugen
  • 6 Sätze Beinbeugen
  • 6 Sätze Beinpresse
  • 8 Sätze Strecker



Das wiederholte sich dann ab Donnerstag (Sonntag Trainingsfrei) wieder mit einer anderen Satzanzahl und Übungen. Dazu kamen jedes Mal ca. 10 Sätze Bauch und bis 6 Wochen vor Wettkampf 30 Minuten aerobes Training und welches dann auf 60 Minuten bis eine Woche vor Wettkampf hochgeschraubt wurde. Tja und im Zusammenspiel mit dem folgenden Ernährungsplan, lief dann auch das Projekt „Deutscher Meister 2000“ wirklich prima.

Ernährungsplan:

Im Grundsatz habe ich alle meine Wettkampdiäten nach dem gleichen Prinzip durchgezogen, viel Eiweiß wenig Kohlehydrate, was dann ungefähr so aussah:

Die ersten 6 Wochen 300 g Reis und 600 g Fleisch oder Fisch dazu noch Gemüse ohne Begrenzung. Das ging solange, solange sich meine Form verbesserte und das Gewicht nach unten ging. Tja leider ist es bei mir nun so, dass sich nach ca. 6 Wochen nichts mehr tat und wir schraubten dann die Kohlehydrate runter und das Eiweiß hoch, aber die Gesamtbilanz an Kalorien war ungefähr gleich. Natürlich variierte ich die täglich Kalorienzufuhr um den Stoffwechsel auf Trab zu halten. Nachdem sich dann wieder nach 3 Wochen nichts mehr tat schraubten wird die Kohlehydrate auf nur noch 100 g Reis herunter und ich vertilgte ab da jeden Tag 1 kg Fleisch (hauptsächlich Rindertartar). Dazu kamen noch 2 Shakes am Tag und 10 Aminotabs. Und was soll ich sagen, die Form wurde immer besser und dennoch musste ich die letzten 2 Wochen Kohlehydratfrei machen um mein Gewicht zumStichtag zu erreichen, was uns auch gelang. Ich hatte in der Saison 2000 bei jeder Meisterschaft 80,0 Kg.

Bei dieser Vorbereitung haben wir wirklich alles richtig gemacht, ich fühlte mich bei jeder Meisterschaft wirklich gut und das hat sich auch auf den Erfolg in dieser Saison ausgewirkt.

Hier die Liste der Erfolge des Projektes „Deutscher Meister 2000“:
  • 2. Platz int. Sandow Cup Tschechei
  • 1. Platz und Gesamtsieg int. Münchner Meisterschaft (damals Ersatz für die Süddeutsche)
  • 1. Platz und Gesamtsieg int. Bayrische Meisterschaft
  • 1. Platz int. Deutsche Meisterschaft Männer II


Projekt erfolgreich abgeschlossen!!! Ich war megastolz und mein Freund und Trainer Bernhard Schuber mindestens genauso!!

Robert Kastner - Wie alles begann
Bildquelle: Rober Kastner


In 2001 wurde ich dann für Auftritte auf der FIBO angefragt und gebucht und ich nahm Kontakt mit Body Attack auf. Tja und Jan war auch gleich bereit mich unterstützen und so kam es, dass ich wir auch noch heute nach meiner aktiven Zeit Kontakt haben und ich diesen kleinen Bericht für Body Attack geschrieben habe, welcher noch nicht zu Ende ist.

Denn es ging ja noch weiter mit den Meisterschaften. 2001 wollte ich wissen ob ich denn auch international bestehen könnte und entschloss mich auf der EM in Minsk mitzumachen. Auch hier gingen wir nach dem gleichen Prinzip vor wie bereits beschrieben. Wichtig ist es zu erwähnen, dass ich ab dieser Saison ausschließlich Body Attack Produkte verwendete und mein damaliger Eiweißfavorit war das Straziatella. Es war jeden Tag ein Highlight in der Diät. Es lief wieder sehr gut mit der Vorbereitung und ich qualifizierte mich für die EM. Und ich wurde nach einer Odyssee nach und in Minsk (dies ist eine andere Geschichte) dann tatsächlich sechster und erreichte auf Anhieb das Finale.

Es folgten bis 2005 noch ein paar andere Meisterschaften, doch Anfang 2005 entschloss ich mich dann mich auf die WM Quali vorzubereiten mit dem Ziel mich zu qualifizieren. Und wieder begann ich mit der altbewährten Vorbereitung, aber diesmal unter „erschwerten“ Bedingungen. Denn ich wurde, 2 Tage vor Vorbereitungsstart, Vater. Mein ganzer Stolz wurde geboren meine kleine Tochter Lea. Alle meine Trainingsfreunde haben zu diesem Zeitpunkt gesagt bzw. waren der Meinung, dass ich das nicht schaffen werde. Schlaflose Nächte und anstrengend Tage mit einem Baby und dann noch täglich nach der Arbeit trainieren und entsprechend Diät halten. Alle die sich schon mal vorbereitet haben wissen was ich meine. Doch gerade deshalb habe ich es durchgezogen um es allen zu zeigen, dass es doch geht. Dies war aber nur mit der Unterstützung und dem unglaublichen Verständnis meiner Frau Dajana möglich. DANKE dafür.

So kam es wie ich mir es erhofft hatte, ich kam in Topform und kam auf der WM Quali ins Finale und wurde sechster und war somit qualifiziert….eigentlich!! Übrigens es waren in diesem Jahr am Start. Thomas Scheu, Denis Wolf, Serkan Cetin, Erich Beil, Werner Zenk usw. also alles was Rang und Namen hatte einschließlich mir.

Doch wie das Leben so spielt bzw. die seltsamen Regeln des Verbandes es vorschreiben, war ich zwar aufgrund meiner Platzierung qualifiziert doch bezahlt mitnehmen wollten sie mich nicht, sondern es durfte der Siebtplazierte 85 kg Teilnehmer mitfahren!!?? (auch eine andere Geschichte). Und so geschah es, dass ich eine Woche später zum zweiten Mal int. Deutscher Meister in der M II wurde. Und dies alles wieder mit den tollen Produkten von Body Attack und an dieser Stelle auch ein Danke an das Team von Body Attack speziell an Jan.

Auch heute in 2011 trainiere ich noch regelmäßig und versuche einigermaßen meine Form zu halten und auch heute benutze ich ausschließlich Body Attack Produkte. Das ich seit 6 Jahren nicht mehr gestartet bin, liegt einfach daran, dass ich eine wunderbare kleine Familie habe und einen entsprechend aufwendigen Job…..doch wer weiß….abgeschlossen habe ich noch nicht wirklich und ich bin ja erst 44 …ich sag nur Masters.

Bis bald Euer Robert