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Aspartam: Fakten & Mythen erklĂ€rt! 🍬💡 Weißt du alles?

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Aspartam ist ein kontroverses Thema, das in der ErnĂ€hrungswelt oft diskutiert wird. Viele Menschen verwenden Aspartam als Ersatz fĂŒr Zucker, um Kalorien zu sparen und den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. Andere sind jedoch besorgt ĂŒber mögliche negative Auswirkungen auf die Gesundheit. In diesem Artikel werden wir uns eingehend mit dem Thema Aspartam auseinandersetzen und die Vor- und Nachteile dieser SĂŒĂŸstoffalternative untersuchen. Auf diese Weise können wir dir dabei helfen, eine fundierte Entscheidung darĂŒber zu treffen, ob Aspartam eine sichere Option fĂŒr deine ErnĂ€hrung ist oder nicht.

Zusammenfassung: 10 Fakten ĂŒber Aspartam

Aspartam ist ein synthetischer SĂŒĂŸstoff, der in vielen Lebensmitteln und GetrĂ€nken verwendet wird. Hier sind 10 Fakten ĂŒber Aspartam, die du kennen solltest:

  1. Aspartam wurde in den 1960er-Jahren entdeckt und ist seit den 1980er-Jahren als SĂŒĂŸstoff zugelassen.
  2. Aspartam ist etwa 200-mal sĂŒĂŸer als Zucker, was bedeutet, dass nur geringe Mengen benötigt werden, um eine sĂŒĂŸe Geschmacksnote zu erzielen.
  3. Der SĂŒĂŸstoff wird oft in DiĂ€tgetrĂ€nken und zuckerfreien Lebensmitteln verwendet, da er keine Kalorien enthĂ€lt.
  4. Es gibt Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Aspartam. Einige Studien haben gezeigt, dass es möglicherweise mit Krebs und anderen gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht werden kann.
  5. Die meisten Regierungsbehörden weltweit haben jedoch festgestellt, dass Aspartam sicher fĂŒr den menschlichen Verzehr ist.
  6. Obwohl es keine klaren Beweise dafĂŒr gibt, dass Aspartam eine Gewichtszunahme verursacht, haben einige Studien gezeigt, dass der Konsum von DiĂ€tgetrĂ€nken mit einem höheren Risiko fĂŒr Übergewicht und Diabetes verbunden sein kann.
  7. Aspartam kann auch bei hohen Temperaturen instabil werden und seinen sĂŒĂŸen Geschmack verlieren.
  8. Es wird vermutet, dass Aspartam bei einigen Menschen Kopfschmerzen oder andere Symptome auslösen kann.
  9. Menschen mit Phenylketonurie (PKU), einer seltenen genetischen Störung, sollten Aspartam vermeiden, da ihr Körper das darin enthaltene Phenylalanin nicht abbauen kann.
  10. Letztlich sollte jeder fĂŒr sich selbst entscheiden, ob er Aspartam konsumieren möchte oder nicht. Wenn du besorgt bist oder Bedenken hast, sprich am besten mit einem Arzt oder ErnĂ€hrungsberater darĂŒber.

Was ist Aspartam?

Du hast schon viel ĂŒber Aspartam gehört, aber was ist es eigentlich? Aspartam ist ein SĂŒĂŸstoff, der in den 60er-Jahren entdeckt wurde und zur SĂŒĂŸung von Lebensmitteln und GetrĂ€nken verwendet wird. Es wird auch als E951 bezeichnet und als Nutrasweet und Canderel vermarktet und gilt als hochpotente SĂŒĂŸstoffform ohne Kalorien.

Die Geschichte von Aspartam

Die Geschichte von Aspartam beginnt in den 1960er-Jahren, als der Chemiker James Schlatter bei der Arbeit an einem Magenmedikament versehentlich eine Substanz auf seine Hand bekam und sie ableckte. Zu seiner Überraschung schmeckte die Substanz sĂŒĂŸ. Schlatter erkannte das Potenzial dieser Entdeckung und begann, die Substanz weiter zu untersuchen. Gemeinsam mit seinem Team entwickelte er schließlich Aspartam, das 1981 von der US-amerikanischen Lebensmittelbehörde FDA zugelassen wurde.

Chemische Zusammensetzung von Aspartam

Aspartam besteht aus den drei chemischen Komponenten AsparaginsĂ€ure, Phenylalanin und Methanol. Jede dieser Komponenten wird beim Verzehr des SĂŒĂŸstoffs in den Körper aufgenommen.

AsparaginsĂ€ure ist die hĂ€ufigste AminosĂ€ure im menschlichen Körper und spielt eine wichtige Rolle beim Eiweißstoffwechsel. Sie ist an vielen verschiedenen chemischen Prozessen beteiligt und findet sich in zahlreichen Lebensmitteln.

Phenylalanin ist eine essenzielle AminosĂ€ure, die vom Körper nicht synthetisiert werden kann und daher ĂŒber die Nahrung aufgenommen werden muss. Es ist an zahlreichen chemischen Reaktionen im Körper beteiligt — unter anderem am Aufbau von Proteinen — und wird auch als Aromastoff in vielen Lebensmitteln verwendet.

Methanol ist eine organische Verbindung, die in geringen Mengen in Pflanzenölen enthalten ist. Bei der Verdauung von Aspartam wird Methanol freigesetzt, das anschließend im Körper metabolisiert wird.

Herstellung von Aspartam

Um Aspartam herzustellen, mĂŒssen zwei AminosĂ€uren — AsparaginsĂ€ure und Phenylalanin — zusammengebracht werden. Diese beiden AminosĂ€uren werden aus Proteinen isoliert, die normalerweise in tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln gefunden werden. Die Isolation erfolgt mithilfe von Enzymen, welche das Protein in seine Einzelteile zerlegen.

Anschließend wird das Phenylalanin mit einem anderen MolekĂŒl namens Methanol verbunden, um ein MolekĂŒl namens Methyl-Phenylalanin zu bilden. Dann wird dieses MolekĂŒl mit der AsparaginsĂ€ure vereint, sodass Aspartam entsteht. Das fertige Aspartam wird dann gereinigt und kristallisiert, bevor es in den Handel kommt.

Eigenschaften von Aspartam

Aspartam hat etwa 200-mal mehr SĂŒĂŸe als Zucker, aber praktisch keine Kalorien. Der Geschmack von Aspartam ist recht komplex und kann je nach Lebensmittel variieren. Einige beschreiben ihn als etwas metallisch oder bitterer im Vergleich zu anderen SĂŒĂŸstoffen. Aspartam hat manchmal auch einen leicht salzigen Nachgeschmack.

Aspartam ist pH-stabil und wasserlöslich. Dies bedeutet, dass es bei unterschiedlichen pH-Werten nicht abgebaut werden kann und schnell in Wasser gelöst wird. Dadurch kann es leicht im Körper aufgenommen und abgebaut werden. Es ist hitzeempfindlich und sollte deshalb nicht zum Backen oder Kochen verwendet werden.

Verwendung von Aspartam

Auf dem Markt gibt es viele verschiedene Produkte, die Aspartam enthalten. Vielfach wird es als SĂŒĂŸstoff in Softdrinks verwendet, in anderen Fertigprodukten wie Kuchen und GebĂ€ck oder auch in manchen Kaugummis. Es ist ein beliebter Zusatzstoff, denn es hat einen sehr sĂŒĂŸen Geschmack und ist um ein Vielfaches sĂŒĂŸer als Zucker.

Doch auch in Lebensmitteln, die nicht direkt sĂŒĂŸ sind, kann man Aspartam finden. So wird es hĂ€ufig als GeschmacksverstĂ€rker in Suppen und Fertiggerichten verwendet. Auch viele Diabetiker greifen gerne auf Aspartam zurĂŒck, da es keine Kalorien hat und somit den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst.

Es ist aber nicht nur in der Lebensmittelindustrie weitverbreitet: Aspartam kann auch als Zusatzstoff in bestimmten Medikamenten oder NahrungsergÀnzungsmitteln gefunden werden. Auch hier soll es den Geschmack verbessern oder helfen, den Verzehr von Medikamenten angenehmer zu machen.

Ist Aspartam gesund?

Es gibt viele Studien, die sich mit den Auswirkungen von Aspartam auf die Gesundheit beschĂ€ftigen. Einige Experten sind ĂŒberzeugt, dass Aspartam sicher ist und keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Andere warnen jedoch vor möglichen Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit.

Es ist wichtig zu beachten, dass jeder Mensch anders reagiert und was fĂŒr den einen sicher sein mag, kann fĂŒr den anderen schĂ€dlich sein. Wenn du Bedenken hast oder unter gesundheitlichen Problemen leidest, solltest du deinen Arzt konsultieren.

Im Folgenden gehen wir noch mal auf die einzelnen gesundheitlichen Aspekte von Aspartam ein:

Ist Aspartam krebserregend?

Einige Menschen glauben, dass Aspartam krebserregend ist, aber tatsĂ€chlich hat die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) mehr als hundert Studien ĂŒberprĂŒft und keinerlei Beweise fĂŒr diese Aussage gefunden. Sie haben festgestellt, dass Aspartam grundsĂ€tzlich sicher ist, solange die empfohlene Verzehrmenge nicht ĂŒberschritten wird.

Auch die EuropĂ€ische Behörde fĂŒr Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat sich mehrfach mit dem Thema Aspartam beschĂ€ftigt und kommt immer wieder zu dem Schluss, dass der SĂŒĂŸstoff sicher ist. So wurde im Jahr 2013 eine umfangreiche Risikobewertung durchgefĂŒhrt, bei der alle verfĂŒgbaren Daten ausgewertet wurden. Auch hier kam man zu dem Ergebnis, dass Aspartam bei normaler Verwendung unbedenklich ist.

NatĂŒrlich gibt es aber auch immer wieder Stimmen, die das Gegenteil behaupten. So gibt es etwa eine Studie aus dem Jahr 2005, die behauptet, dass Aspartam bei Ratten zu Krebs fĂŒhren kann. Diese Studie wurde jedoch von vielen Experten kritisiert und ihre Ergebnisse konnten nicht reproduziert werden.

Insgesamt können wir also sagen, dass es keine belastbaren Beweise dafĂŒr gibt, dass Aspartam krebserregend sei. NatĂŒrlich solltest du den SĂŒĂŸstoff trotzdem nicht in ĂŒbermĂ€ĂŸigen Mengen konsumieren – wie bei allem gilt auch hier: Die Dosis macht das Gift.

Macht Aspartam dick?

Diese Frage beschĂ€ftigt viele Menschen, die auf ihre Figur achten und sich gesund ernĂ€hren möchten. Doch was ist dran an diesem GerĂŒcht?

ZunÀchst einmal: Aspartam selbst enthÀlt praktisch keine Kalorien und hat somit keinen Einfluss auf das Körpergewicht und wird dadurch von Menschen, die abnehmen wollen, gerne als Zuckerersatzstoff verwendet.

Allerdings gibt es Studien, die einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von aspartamhaltigen Lebensmitteln und einem höheren Body-Mass-Index (BMI) festgestellt haben. Dies kann jedoch auch daran liegen, dass Menschen, die zu Übergewicht neigen, vermehrt zu Light-Produkten greifen und daher mehr Aspartam konsumieren.

Es ist also nicht eindeutig bewiesen, ob Aspartam tatsĂ€chlich dick macht oder nicht. Fakt ist jedoch, dass eine ausgewogene ErnĂ€hrung mit viel Obst, GemĂŒse und Vollkornprodukten sowie regelmĂ€ĂŸige Bewegung immer noch die beste Methode ist, um das Körpergewicht zu kontrollieren.

Ist Aspartam fĂŒr Diabetiker geeignet?

Eine Frage, die oft gestellt wird, ist, ob Aspartam fĂŒr Diabetiker geeignet ist. Die Antwort lautet ja. In der Tat ist Aspartam eine beliebte Wahl fĂŒr Menschen mit Diabetes, da es den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst.

Da Aspartam ein synthetischer SĂŒĂŸstoff ist, enthĂ€lt es keine Kohlenhydrate und hat keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Im Gegensatz zu Zucker kann es also sicher von Menschen mit Diabetes konsumiert werden.

Es gibt jedoch einige Dinge zu beachten. Diabetiker sollten etwa immer noch auf die Gesamtmenge an Kohlenhydraten achten und sicherstellen, dass sie innerhalb ihrer empfohlenen Grenzen bleiben. Auch wenn Aspartam keine Kohlenhydrate enthÀlt, können andere Lebensmittel in Kombination mit Aspartam Kohlenhydrate enthalten.

Insgesamt ist Aspartam fĂŒr Diabetiker eine sichere und praktische Alternative zu Zucker. Es bietet die sĂŒĂŸe Geschmacksnote ohne die negativen Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel. Aber wie bei allem im Leben gilt auch hier: alles in Maßen.

Löst Aspartam Kopfschmerzen aus?

Eine Frage, die oft im Zusammenhang mit Aspartam aufkommt, ist die nach möglichen Kopfschmerzen als Nebenwirkung. Es gibt tatsÀchlich Berichte von Menschen, die nach dem Verzehr von aspartamhaltigen Produkten Kopfschmerzen bekommen haben. Doch ist Aspartam wirklich der Auslöser?

Die Forschungslage zu diesem Thema ist uneinheitlich. Einige Studien konnten keinen Zusammenhang zwischen Aspartam und Kopfschmerzen feststellen, wÀhrend andere Studien einen solchen Zusammenhang nahelegen. Allerdings sind diese Ergebnisse nicht eindeutig und es bedarf weiterer Untersuchungen.

Es ist jedoch bekannt, dass bestimmte Faktoren wie Stress, Schlafmangel oder auch bestimmte Lebensmittel bei manchen Menschen Kopfschmerzen auslösen können. Es könnte also sein, dass nicht das Aspartam selbst die Ursache fĂŒr die Kopfschmerzen ist, sondern andere Faktoren im Kontext des Konsums von aspartamhaltigen Produkten.

Wenn du also hÀufig unter Kopfschmerzen leidest und vermutest, dass Aspartam der Auslöser sein könnte, solltest du dich am besten an einen Arzt wenden und gegebenenfalls eine ErnÀhrungsumstellung in Betracht ziehen.

Ist Aspartam fĂŒr Schwangere geeignet?

Eine Frage, die oft gestellt wird, ist, ob Aspartam fĂŒr schwangere Frauen sicher ist. Die Antwort darauf ist nicht so einfach.

Einige Studien haben gezeigt, dass Aspartam wÀhrend der Schwangerschaft sicher sein kann. Es gibt jedoch auch Studien, die darauf hinweisen, dass es möglicherweise negative Auswirkungen auf das ungeborene Kind haben kann.

Es ist wichtig zu beachten, dass viele Lebensmittel und GetrĂ€nke Aspartam enthalten können. Wenn du schwanger bist oder planst, schwanger zu werden, solltest du deinen Konsum von Aspartam ĂŒberwachen und gegebenenfalls mit deinem Arzt sprechen.

Insgesamt bleibt die Sicherheit von Aspartam wÀhrend der Schwangerschaft umstritten. Wir empfehlen, dich an eine ausgewogene ErnÀhrung zu halten und den Konsum von zuckerhaltigen GetrÀnken und Lebensmitteln insgesamt zu reduzieren.

Aspartam und PKU

FĂŒr Menschen mit Phenylketonurie (PKU) kann Aspartam gefĂ€hrlich sein. PKU ist eine seltene genetische Stoffwechselstörung, bei welcher der Körper das Enzym Phenylalaninhydroxylase nicht produzieren kann. Dadurch kann Phenylalanin, eine AminosĂ€ure, nicht abgebaut werden und sammelt sich im Körper an. Dies kann zu schweren geistigen BeeintrĂ€chtigungen fĂŒhren.

Aspartam enthĂ€lt Phenylalanin und muss daher von Menschen mit PKU vermieden werden. Wenn du PKU hast oder jemanden kennst, der betroffen ist, solltest du stets die Zutatenliste von Lebensmitteln und GetrĂ€nken ĂŒberprĂŒfen und auf Aspartam achten. Im Zweifel empfehlen wir immer einen Arzt oder ErnĂ€hrungsberater hinzuzuziehen.

Wie viel Aspartam ist gesund?

Die EuropĂ€ische Behörde fĂŒr Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat Grenzwerte fĂŒr den tĂ€glichen Verzehr von Aspartam festgelegt. Laut den Richtlinien sollten Erwachsene nicht mehr als 40 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag konsumieren — was ungefĂ€hr 20 Dosen Cola entspricht. FĂŒr Kinder gelten noch strengere Grenzwerte — sie sollten nicht mehr als 16 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag konsumieren.

Alternativen zu Aspartam

Wenn du auf der Suche nach Alternativen zu Aspartam bist, gibt es einige Optionen, die du ausprobieren kannst. Hier sind unsere VorschlÀge:

  1. Stevia: Stevia ist eine natĂŒrliche SĂŒĂŸungsmittel-Alternative, die aus den BlĂ€ttern der Stevia-Pflanze gewonnen wird. Es hat keine Kalorien und wird oft als 200-mal sĂŒĂŸer als Zucker beschrieben.
  2. Erythrit: Erythrit ist ein Zuckeralkohol, der in vielen FrĂŒchten und GemĂŒsen vorkommt. Es hat etwa 70 % der SĂŒĂŸe von Zucker und enthĂ€lt nur wenige Kalorien.
  3. Xylit: Xylit (auch Birkenzucker genannt) ist auch ein Zuckeralkohol und kommt in vielen FrĂŒchten und GemĂŒsen vor. Es hat etwa die gleiche SĂŒĂŸe wie Zucker, enthĂ€lt aber weniger Kalorien.
  4. Agavendicksaft: Agavendicksaft wird aus dem Saft der Agavenpflanze gewonnen und hat einen niedrigeren glykĂ€mischen Index als Zucker. Es ist jedoch immer noch ein kalorienreiches SĂŒĂŸungsmittel.
  5. KokosblĂŒtenzucker: KokosblĂŒtenzucker besteht aus komplexeren Kohlenhydraten, hat einen niedrigeren glykĂ€mischen Index und enthĂ€lt weniger Kalorien als herkömmlicher Zucker. Außerdem enthĂ€lt er Mineralien wie Kalium, Magnesium und Vitamin C sowie andere NĂ€hrstoffe.

Fazit

Abschließend kann gesagt werden, dass Aspartam ein kontrovers diskutierter SĂŒĂŸstoff ist. WĂ€hrend die einen ihn als sichere Alternative zu Zucker sehen, warnen andere vor möglichen gesundheitlichen Risiken. Es ist wichtig, sich ĂŒber die Vor- und Nachteile von Aspartam zu informieren und gegebenenfalls mit einem Arzt oder ErnĂ€hrungsberater zu sprechen, um eine individuelle Entscheidung zu treffen.

Insgesamt scheint Aspartam in moderaten Mengen sicher zu sein. Es sollte jedoch nicht als Ersatz fĂŒr eine ausgewogene ErnĂ€hrung und einen gesunden Lebensstil verwendet werden. Wenn du dich gesund ernĂ€hren möchtest, solltest du dich auf natĂŒrliche SĂŒĂŸstoffe konzentrieren und versuchen, verarbeitete Lebensmittel zu vermeiden.

Generell gilt: Wie bei allem im Leben sollte auch der Konsum von Aspartam in Maßen erfolgen. Eine ausgewogene ErnĂ€hrung mit natĂŒrlichen, möglichst gering verarbeiteten Lebensmitteln ist immer die beste Wahl.

FAQ – HĂ€ufig gestellte Fragen

Viele kalorienreduzierte Sorten von Cola enthalten Aspartam als Zuckerersatz — so auch Coca-Cola Zero und Coca-Cola Light

Superaspartam ist eine Weiterentwicklung von Aspartam. Es wurde in den 90er-Jahren von einem japanischen Unternehmen entwickelt und wird seitdem erfolgreich in vielen Lebensmitteln eingesetzt.

Im Gegensatz zu Aspartam hat Superaspartam eine noch höhere SĂŒĂŸkraft und kann somit in geringeren Mengen verwendet werden. Es ist außerdem hitzestabiler, was bedeutet, dass es auch bei hohen Temperaturen seine SĂŒĂŸkraft behĂ€lt und daher zum Backen geeignet ist.

Das Aspartam keine Kohlenhydrate enthÀlt und somit keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat, passt es grundsÀtzlich in eine ketogene ErnÀhrungsweise.

Einige Studien haben gezeigt, dass der Abbau von Aspartam in der Umwelt zu einer Freisetzung von Methanol fĂŒhren kann, einem giftigen Stoff, der sowohl fĂŒr Menschen als auch fĂŒr Tiere gefĂ€hrlich sein kann.

Ferner wurde berichtet, dass Aspartam im Abwasser und in KlÀranlagen gefunden wurde. Obwohl die Konzentrationen normalerweise sehr niedrig sind und keine unmittelbare Gefahr darstellen, bleibt die Frage offen, wie sich diese Substanz langfristig auf die Umwelt auswirkt.

Quellen und Studien

FĂŒr alle, die sich tiefergehend mit Aspartam auseinandersetzen möchten, haben wir hier einige wissenschaftliche Studien zu diesem Thema aufgefĂŒhrt:

European Food Safety Authority (EFSA) (2013)

EFSA ANS Panel (EFSA Panel on Food Additives and Nutrient Sources added to food), 2013. Scientific Opinion on the re-evaluation of aspartame (E 951) as a food additive. EFSA Journal 2013;11(12):3496, 263 pp.

US Food and Drug Administration (FDA)
http://www.fda.gov/Food/IngredientsPackagingLabeling/FoodAdditivesIngredients/ucm397725.htm#Aspartame

Toxnet Sodium Chloride  http://chem.sis.nlm.nih.gov/chemidplus/rn/7647-14-5

Toxnet. Water. http://chem.sis.nlm.nih.gov/chemidplus/rn/7732-18-5

Bodamer OA (2014). Overview of phenylketonuria. In TePas E (ed.). UpToDate. http://www.uptodate.com/contents/overview-of-phenylketonuria

Bundesinstitut fĂŒr Risikobewertung (2014) Bewertung von SĂŒĂŸstoffen und Zuckeraustauschstoffen. Hintergrundinfromation Nr. 025/2014 des BfR vom 1. Juli 2014. http://www.bfr.bund.de/cm/343/bewertung_von_suessstoffen.pdf

US Food and Drug Administration (FDA) http://www.fda.gov/downloads/Food/IngredientsPackagingLabeling/FoodAdditivesIngredients/UCM404344.pdf

World Health Organisation (WHO) (1999) Saccharin and its Salts. IARC Monogr Eval Carcinog Risks Hum. 1999;73:517-624.
http://monographs.iarc.fr/ENG/Monographs/vol73/mono73-24.pdf

European Food Safety Authority (EFSA) (2013)
http://www.efsa.europa.eu/de/supporting/pub/523e.htm

European Food Safety Authority (EFSA) (2013)
http://www.efsa.europa.eu/de/efsajournal/pub/3504.htm