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Dieser HST Trainingsplan richtet sich an ambitionierte Einsteiger mit Technik-Basis und Fortgeschrittene. Du trainierst drei Einheiten pro Woche, steigerst die Last jedes Training und arbeitest Block für Block durch die Wiederholungsbereiche 15/10/5. Nach einem Zyklus folgt eine kurze SD-Phase – dann startest du mit leicht höherem Ausgangsgewicht neu.
Trainingsziel
Muskelaufbau per HST-Prinzip: hohe Frequenz, progressive Last
Schwierigkeit
Fortgeschrittene / ambitionierte Einsteiger mit Technik-Basis
Dauer pro Einheit
ca. 60–75 Min
Tage pro Woche
3 (z. B. Mo/Mi/Fr)
Dauer des Plans
6–8 Wochen
Pausen zwischen Sätzen
~120 Sek
HST dreht an genau den Stellschrauben, die Muskelwachstum verlässlich triggern: Frequenz, progressive Spannung und geplante Erholung. Statt nur eine Muskelgruppe pro Woche zu reizen, trainierst du den gesamten Körper dreimal wöchentlich – mit kontinuierlich ansteigender Last. Die Wiederholungsbereiche wechseln in Blöcken (zuerst 15er, dann 10er, anschließend 5er), sodass du Technik festigst, Volumen sammelst und zum Ende hin maximale Spannung setzt.
Entscheidend: Du steigst nicht mit Maximalgewichten ein. Im Gegenteil – du planst die Lasten so, dass du am Ende eines Blocks deine Ziel-„RM“ erreichst. Bis dahin steigerst du jede Einheit in kleinen Schritten. Nach dem Zyklus folgt eine Strategic Deconditioning-Phase (SD): ein kurzer, geplanter Abstand vom schweren Training, damit der nächste Durchlauf wieder optimal anschlägt. Ergebnis: klare Struktur, messbare Fortschritte, nachvollziehbare Überlastungsreize.
Vorteile: HST liefert klare Leitplanken: 3×/Woche pro Muskelgruppe, Laststeigerung pro Einheit, Blöcke aus 15/10/5 und eine definierte SD-Phase. Du trainierst effizient, hältst die Qualität hoch und siehst deine Progression schwarz auf weiß im Logbuch.
Mögliche Nachteile: Der Plan verlangt Disziplin. Wer zu schwer startet, zu früh ans Limit geht oder die SD auslässt, verschenkt den Effekt. HST ist kein „Ego-Plan“, sondern ein Methodenplan – genau darin liegt seine Stärke.
Der HST Trainingsplan eignet sich für alle, die systematisch aufbauen möchten und drei feste Termine pro Woche verlässlich schaffen. Du profitierst besonders, wenn du gern planst, loggst und kleinschrittig steigerst. Einsteigende sollten die großen Grundübungen (Kniebeuge, Drücken, Rudern, Hinge) sicher beherrschen; mit wachsender Technik entfaltet HST sein volles Potenzial.
Der Wochenablauf folgt einer A/B/C-Logik (z. B. Mo/Mi/Fr), jeweils mit wenigen, großen Bewegungsmustern. Du beginnst in Woche 1–2 mit 15 Wiederholungen, wechselst in Woche 3–4 auf 10 Wiederholungen und beendest den Zyklus in Woche 5–6 mit 5 Wiederholungen. Die Last steigt jede Einheit geringfügig, bis du am Blockende dein geplantes „RM“ erreichst. Trainiert wird sauber, kontrolliert und ohne erzwungenes Muskelversagen – die Progression kommt über Spannung und Frequenz, nicht über Chaos.
Die A-Einheit in deinem Plan bündelt die klassischen Grundmuster des Ganzkörpertrainings: Kniebeuge (Langhantel), Bankdrücken (Langhantel), Langhantelrudern vorgebeugt, Überkopfdrücken (Langhantel) sowie ein kurzer Rumpfblock (Kabel-Crunch/Plank). In der B-Einheit verschiebt sich der Akzent auf die hintere Kette und alternative Winkel: Rumänisches Kreuzheben, Klimmzug/Latzug zur Brust, Schrägbankdrücken (Kurzhanteln) und Beinpresse sichern neue Reizpunkte, ohne die Systematik zu brechen. Die C-Einheit variiert Winkel/Griffe innerhalb der gleichen Muster, damit du Technik festigst und die Muskulatur aus mehreren Positionen triffst – HST bleibt dadurch vielfältig, ohne an Klarheit zu verlieren.
Pausen hältst du praxisnah bei rund 120 Sekunden, bei schweren Sätzen auch etwas länger, wenn es der Qualität dient. Zubehör bleibt schlank: HST lebt von den großen Lifts, nicht von überladenen Isolationslisten. Nach 6–8 Wochen folgt die SD (9–12 Tage), anschließend startest du einen neuen Zyklus – gern mit minimal höherem Startgewicht, damit die Kurve weiter steigt.
Zu schwerer Einstieg ohne Steigerungsraum: Wer mit dem Endgewicht startet, kann nicht progressiv steigern. Plane deine Lasten so, dass du das Blockende (15/10/5) triffst – und arbeite dich dorthin vor.
Muskelversagen in jedem Satz: Erzwungene „All-Out“-Sätze zerstören die Systematik. Trainiere kontrolliert nahe an der Grenze und hebe echte Maximalversuche für definierte Punkte auf.
SD (Strategic Deconditioning) überspringen: Ohne diese kurze Entlastung verliert HST an Wirkung. Nimm dir 9–12 Tage Abstand vom schweren Training und starte dann frisch in den nächsten Zyklus.
Zu viele Zusatzübungen: HST lebt von den großen Lifts. Halte Zubehör schlank, sonst leidet Satzqualität und Progression.
Frequenz unterschätzen: Drei Einheiten pro Woche sind gewollt. Wer die Abstände zu groß macht, vergibt das Protein-Synthese-Fenster – halte den Rhythmus.
HST ist einfach in der Idee, präzise in der Umsetzung: 3× pro Woche, saubere Grundübungen, Laststeigerung pro Einheit, Blöcke aus 15/10/5 und eine kurze SD. Wer Technik ernst nimmt, diszipliniert loggt und geduldig steigert, baut Woche für Woche sichtbar Muskulatur auf – strukturiert, fokussiert, nachhaltig.
Ich bin Ernährungs- & Fitnessexperte und Bodybuilder Supporter durch meine jahrelange Expertise in dieser Branche. Außerdem führe ich seit über 30 Jahren das Unternehmen Body Attack Sports Nutrition als CEO.