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Cellulite

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Cellulite entlarvt: Orangenhaut bekämpfen

Es ist ein Thema, das viele Frauen betrifft und oft als unangenehm empfunden wird. Doch was genau ist Cellulite eigentlich? In diesem Artikel werden wir uns intensiv mit dem Thema auseinandersetzen und klären, welche Ursachen dahinterstecken. Außerdem verraten wir Tipps und Tricks, wie du es vorbeugen und reduzieren kannst.

Zusammenfassung: 10 Fakten über die Orangenhaut

  1. Es betrifft fast alle Frauen – unabhängig von Alter, Gewicht oder Fitnesslevel.
  2. Die Ursache ist nicht vollständig verstanden, aber es wird angenommen, dass Hormone, Genetik und Lebensstilfaktoren eine Rolle spielen.
  3. Übergewicht kann das Auftreten verstärken, aber auch schlanke Menschen können betroffen sein.
  4. Am häufigsten tritt es an den Oberschenkeln, dem Gesäß und dem Bauch auf.
  5. Es gibt verschiedene Grade – von leichter bis schwerer Ausprägung.
  6. Eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung können helfen es zu reduzieren
  7. Es gibt keine Wundermittel. Cremes und andere Produkte können nur vorübergehend das Erscheinungsbild verbessern.
  8. Massagen und Lymphdrainage können helfen, die Durchblutung zu verbessern und das Erscheinungsbild von Cellulite zu reduzieren.
  9. Eine gesunde Selbstliebe ist wichtig – Cellulite ist keine Krankheit oder ein Zeichen für mangelnde Schönheit.
  10. Wenn du dich unwohl fühlst oder Fragen hast, sprich mit einem Arzt oder einer Ärztin über deine Optionen zur Behandlung von Cellulite.

Was ist Cellulite?

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Du hast bestimmt schon mal davon gehört oder sogar selbst damit zu kämpfen gehabt. Doch was ist das eigentlich genau? Cellulite, auch Orangenhaut genannt, ist eine Veränderung des Unterhautfettgewebes. Dabei bilden sich kleine Dellen und Unebenheiten auf der Haut. Meist wird es in drei verschiedene Schweregrade unterteilt. Die Einteilung erfolgt anhand der sichtbaren Ausprägung und der Größe der Dellen auf der Haut.

Der erste Schweregrad zeigt sich durch leichte Dellen, die nur bei Druck auf die Haut sichtbar werden. Hierbei handelt es sich um eine milde Form von Cellulite, die oft noch mit gezieltem Training und einer gesunden Ernährung behandelt werden kann.

Im zweiten Schweregrad sind die Dellen bereits ohne Druck auf die Haut sichtbar. Die Haut wirkt uneben und es können auch Knoten und Verhärtungen zu spüren sein. In diesem Stadium ist es wichtig, frühzeitig zu handeln, um eine Verschlimmerung zu vermeiden.

Der dritte Schweregrad ist die schwerste Form. Hier sind die Dellen sehr ausgeprägt und es können starke Verhärtungen in den betroffenen Bereichen auftreten. Oftmals ist hier eine professionelle Behandlung notwendig, um das Erscheinungsbild der Haut zu verbessern.

An diesen Körperstellen tritt es am häufigsten auf

Es tritt meist an den Oberschenkeln und dem Po auf. Die Haut ist dann uneben und es bildet sich eine Art Netz aus Dellen. Aber auch an den Armen, der Taille und dem Bauch kann sich die Orangenhaut zeigen.

Die Ursachen der Bindegewebe-Krankheit

Die genauen Ursachen sind bis heute nicht vollständig geklärt. Es gibt jedoch einige Faktoren, die das Entstehen begünstigen. Dazu gehören unter anderem:

  • Hormonelle Veränderungen: Insbesondere während der Pubertät und Schwangerschaft sowie in den Wechseljahren kann es zu hormonellen Veränderungen kommen, die das Entstehen von Cellulite begünstigen.
  • Bindegewebsschwäche: Eine angeborene Bindegewebsschwäche kann dazu führen, dass das Unterhautfettgewebe nicht ausreichend gestützt wird und sich dadurch Dellen bilden können.
  • Ungesunde Ernährung: Eine unausgewogene Ernährung mit viel Zucker, Fett und Alkohol kann das Entstehen von Cellulite begünstigen.
  • Bewegungsmangel: Zu wenig Bewegung kann dazu führen, dass das Unterhautfettgewebe nicht ausreichend durchblutet wird und dadurch schneller verklumpt.
  • Rauchen: Nikotin verengt die Blutgefäße und beeinträchtigt dadurch die Durchblutung des Gewebes, was das Entstehen von Cellulite begünstigen kann.
  • Genetik: Ob und inwieweit du von Cellulite betroffen bist, hängt zu einem Großteil von deiner Genetik ab.

Was hilft gegen Cellulite?

Ernährung: Zunächst einmal ist es wichtig, auf die Ernährung zu achten. Wenn du deinen Körper optimal mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgst, kann dein Körper die Fettzellen besser abbauen. Vermeide Fette, Zucker und Salz sowie Backwaren und stark verarbeitete Lebensmittel. Stattdessen solltest du dich ausgewogen und vollwertig ernähren. Auch die Wasserzufuhr ist wichtig – trink am besten mindestens zwei Liter pro Tag.

Sport: Auch Sport hilft gegen Cellulite. Indem du regelmäßig deine Muskeln trainierst, verbesserst du die Durchblutung und stärkst deine Hautstruktur. Neben Krafttraining und Muskelaufbau helfen Ausdauersportarten wie Walking oder Schwimmen dabei, die Cellulite zu reduzieren. Und wenn du deine Ernährung optimierst und Sport treibst, verbrennst du gleichzeitig mehr Kalorien – der Fettabbau wird angeregt.

Massagen: Eine medizinische Massage kann helfen, die Durchblutung zu fördern und das Gewebe zu straffen. Dabei wird das betroffene Hautareal mit gezielten Griffen massiert, um die Durchblutung zu steigern und das Gewebe zu lockern. Das kann dazu beitragen, dass sich die Fettzellen nicht mehr so stark verklumpen und dadurch weniger sichtbar werden.

Lymphdrainage: Lymphdrainagen hingegen sind eine spezielle Form der Massage, bei der gezielt das Lymphsystem stimuliert wird. Das soll dazu führen, dass überschüssige Flüssigkeit aus dem Gewebe abtransportiert wird und somit Schwellungen reduziert werden können. Auch hierbei kann es helfen, dass sich das Bild verbessert.

Cremes: Eine weitere Möglichkeit, gegen Cellulite anzukämpfen, sind Cremes oder andere Produkte mit Wirkstoffen wie Retinol oder Koffein. Sie können helfen, die Haut straffer erscheinen zu lassen, aber es gibt keine Creme, die deine Cellulite einfach verschwinden lässt.

Mit der richtigen Kombination aus Ernährungsumstellung, Sport und gezieltem Einsatz von medizinischen Massagen und Cremes kann das Erscheinungsbild bei Cellulite verbessert werden.

Was kann Cellulite verschlimmern?

celluilite ungesunde ernährung
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Eine der Hauptursachen für Cellulite ist eine ungesunde Lebensweise. Rauchen, Alkohol und eine ungesunde Ernährung können dazu führen, dass sich Fettzellen im Körper vermehren und das Bindegewebe geschwächt wird. Auch Bewegungsmangel kann dazu beitragen, dass sich Cellulite bildet.

Aber nicht nur unser Lebensstil hat einen Einfluss auf die Entstehung von Cellulite. Auch hormonelle Veränderungen können dazu führen, dass sich die Hautstruktur verändert und Dellen entstehen. Besonders Frauen sind davon betroffen, da sie während ihres Lebens mehrere hormonelle Veränderungen durchlaufen – wie in der Pubertät oder während der Schwangerschaft.

Weitere Faktoren, die Cellulite verschlimmern können, sind Stress und Schlafmangel. Denn wenn wir gestresst sind oder zu wenig schlafen, produziert unser Körper vermehrt das Hormon Cortisol. Dieses Hormon kann dazu führen, dass sich vermehrt Fettzellen bilden und das Bindegewebe geschwächt wird.

Behandlungsmethoden gegen Cellulite

Kosmetische Behandlungen

Eine kosmetische Bekämpfung von Cellulite ist unter anderem mit Laser- und Ultraschallbehandlungen möglich.

  • Laserbehandlung: Bei der Laserbehandlung wird ein Laser eingesetzt, um Fettgewebe zu zerstören und die Hautstruktur zu verbessern.
  • Ultraschallbehandlung: Bei dieser Behandlung werden Ultraschallwellen eingesetzt, um das Gewebe zu erwärmen und den Stoffwechsel anzuregen.
  • Kryolipolyse: Die Kryolipolyse ist eine nicht invasive Methode zur Fettreduktion, bei der das Gewebe durch gezielte Kälteeinwirkung behandelt wird. Das Verfahren wurde entwickelt, um hartnäckige Fettpolster an bestimmten Körperstellen zu reduzieren, die trotz Diät und Sport nicht verschwinden wollen.

Leider fehlt bei den meisten dieser Methoden der wissenschaftliche Nachweis über deren Wirksamkeit gegen Cellulite. Lass dich hier am besten von deinem Arzt beraten, bevor du dich eventuell in eine teure Behandlung mit zweifelhaftem Nutzen begibst.

Operative Eingriffe

In schweren Fällen kann auch ein operativer Eingriff notwendig sein. Dazu gehören Liposuktion und Gewebestraffungen. Diese Methoden sind in der Regel kostspielig. Lass dich auch hier von deinem Arzt beraten, welche Kosten eventuell durch die Krankenkassen übernommen werden und welche Risiken mit so einem Eingriff verbunden sind.

Hausmittel gegen Cellulite

Auch wenn sie deine Cellulite gegebenenfalls nicht wegzaubern werden, können die folgenden Hausmittel dich bei deinem Kampf gegen Cellulite unterstützen und sind dabei frei von unangenehmen Risiken und Nebenwirkungen und (fast) gratis:

  1. TrockenbürstenEine einfache Methode zur Bekämpfung von Cellulite ist das Trockenbürsten der Haut. Hierbei wird die Haut mit einer speziellen Bürste in kreisenden Bewegungen massiert. Dadurch wird die Durchblutung angeregt und das Lymphsystem aktiviert.
  2. Kaffee-PeelingKaffeesatz ist ein natürliches Peeling, das dir helfen kann, Cellulite zu reduzieren. Es enthält Koffein, das die Durchblutung anregt und das Lymphsystem aktiviert. Eine Kaffeesatzbehandlung gegen Cellulite ist leicht anzuwenden: Erhitze den Kaffeesatz in einem Topf über mittlerer Hitze und trage ihn mit einer Massagebürste sanft in kreisenden Bewegungen auf deine betroffenen Stellen auf. Für ein optimales Ergebnis solltest du diese Behandlung mindestens 2–3 Mal pro Woche wiederholen.
  3. WechselduschenWechselduschen sind eine effektive Methode zur Bekämpfung von Cellulite. Hierbei wechselst du zwischen warmem und kaltem Wasser in kurzen Abständen. Dies regt die Durchblutung an und kann das Hautbild verbessern.

Cellulite und das weibliche Schönheitsideal

Cellulite ist längst mehr als nur ein Makel der Haut. Sie ist zu einem Symbol weiblicher Schönheit und zu einer Art Statussymbol geworden. Die Industrie hat diesen Perfektionismus noch verstärkt, indem sie Produkte auf den Markt gebracht hat, die versprechen, Cellulite innerhalb weniger Tage zu reduzieren oder gar verschwinden zu lassen.

Leider können die meisten dieser Produkte nicht halten, was sie versprechen. Stattdessen schaffen sie ein Klima der Unsicherheit in Bezug auf Cellulite und machen Frauen emotional abhängig von ihrem Aussehen. Das bedeutet, dass Frauen bei jedem Blick in den Spiegel unsicher und unzufrieden mit ihrem Körper werden und versuchen müssen, die Cellulite loszuwerden.

Ein gesundes Selbstbild hilft bei der Akzeptanz des Körpers

Natürlich ist es nicht einfach, sich selbst zu akzeptieren, wenn man von der Gesellschaft ständig mit perfekten Körpern konfrontiert wird. Aber du solltest dir bewusst machen, dass diese Bilder oft retuschiert sind und die Realität nicht widerspiegeln. Jeder Körper ist einzigartig und hat seine eigenen Vorzüge.

Denke immer daran: Du bist mehr als nur deine äußere Erscheinung. Deine Persönlichkeit, deine Talente und Fähigkeiten sind viel wichtiger als das Aussehen deiner Haut. Also sei stolz auf dich und dein Leben – ob mit oder ohne Cellulite.

Fazit

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Cellulite ein weitverbreitetes Phänomen bei Frauen ist. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, um das Erscheinungsbild von Cellulite zu reduzieren oder sogar zu beseitigen. Eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sind wichtige Faktoren, um Cellulite vorzubeugen oder zu bekämpfen. Auch spezielle Cremes und Massagen können helfen, das Erscheinungsbild zu verbessern. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Cellulite kein Zeichen von schlechter Gesundheit oder mangelnder Fitness ist. Jeder Körper ist einzigartig und Cellulite gehört zu einem gewissen Grad zu einem weiblichen Körper dazu.

Cellulitis ist eine bakterielle Infektion der Haut und des Unterhautgewebes, die meist durch Streptokokken oder Staphylokokken verursacht wird. Typische Symptome sind Rötung, Schwellung und Schmerzen im betroffenen Bereich. Trotz des ähnlichen Namens ist sie nicht mit der Cellulite zu verwechseln.
Ist Cellulite eine Krankheit?
Zunächst einmal muss man verstehen, dass Cellulite nicht nur durch Fett verursacht wird. Es handelt sich um eine Veränderung des Bindegewebes, die dazu führt, dass kleine Fettpölsterchen unter der Haut sichtbar werden. Eine Fettabsaugung kann zwar das Fett entfernen, aber sie hat keinen Einfluss auf das Bindegewebe. Das bedeutet, dass selbst nach einer erfolgreichen Fettabsaugung die Cellulite weiterhin sichtbar sein kann. Zudem birgt eine solche Operation auch das Risiko von möglichen Komplikationen.
Durch regelmäßiges Training kannst du deine Muskeln stärken und dein Bindegewebe straffen. Besonders effektiv wirkt sich Muskelaufbau in den betroffenen Regionen aus. Auch Ausdauersportarten wie Joggen oder Radfahren können helfen, deine Durchblutung zu verbessern und somit das Erscheinungsbild deiner Haut zu glätten. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Sport allein in der Regel nicht ausreicht, um Cellulite komplett loszuwerden.
Es gibt mehrere Gründe, warum Männer seltener an Cellulite leiden als Frauen. Zunächst einmal ist die Struktur der Haut von Männern und Frauen unterschiedlich. Die Haut von Frauen ist dicker und hat mehr Fettgewebe, was die Bildung von Cellulite begünstigt. Das Bindegewebe von Männern ist anders aufgebaut als das von Frauen. Bei Frauen verläuft das Bindegewebe senkrecht zur Hautoberfläche und bildet dadurch kleine Kammern, in denen sich Fettzellen ansammeln können. Bei Männern hingegen verlaufen die Bindegewebsfasern parallel zur Hautoberfläche, wodurch es schwieriger für Fettzellen wird, sich anzusiedeln.