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11.06.2013

Amerikas Muskelmogul Jim Manion

1970 nahm er am „Mr. Pittsburgh“ teil, kam aber nicht unter die ersten sechs. Ein Jahr später kehrte er jedoch zurück, um den Titel zu gewinnen.

Amerikas Muskelmogul Jim Manion
Bildquelle: Sportrevue
Seit über 52 Jahren ist Jim Manion in der Body building- Welt aktiv. Das Muskelmogul leitet nicht nur den größten Amateurverband Nordamerikas, sondern auch die Profi abteilung der IFBB

Als 1958 der Morgen des ersten Weihnachtsfeiertags anbrach, war Dwight Eisenhower US-Präsident, „Rauchende Colts“ die beliebteste Fernsehserie des Landes, und die Welt des 14-jährigen Jim Manion sollte sich für immer verändern. Als er die Treppe heruntergelaufen kam, sagte ihm sein Vater, er solle einmal in den Keller gehen. Dort fand er einen 55 Kilo schweren Langhantel-Satz und eine Flachbank vor sowie eine selbstgebaute Latzug-Maschine, die Jims Vater konstruiert hatte, indem er einen Flaschenzug über die Deckensparren des Kellers geschlungen hatte. Wir sollten alle solch einen Vater haben! Kurz gesagt: Von diesem Tag an war Jim Manion verrückt nach Bodybuilding. Heute, mit 67 Jahren, ist er es immer noch... Dieses Weihnachtsgeschenk – zu einer Zeit, als Gewichtstraining unpopulär war – sagt einem alles, was man über das eng verbundene Familienumfeld wissen muss, in dem der zukünftige Präsident von NPC (National Physique Committee) und IFBB (International Federation of Bodybuilders) aufgewachsen ist.

James Manion wurde 1944 in Pittsburgh geboren. Pittsburgh war, passend für eine Stadt, die sich mit dem Spitznamen „Die Stahlstadt“ brüstete, ein harter Ort, um in den 1950er- und 60er- Jahren aufzuwachsen. Jim lernte sehr früh, dass er, um nicht in den raubeinigen Straßen der Stadt herumgeschubst zu werden, „durchsetzungsfähig“ sein musste. In seinen frühen Teenager- Jahren spielte er Basketball und American Football. Und um seine Kraft für diese Sportarten – und sein Durchsetzungsvermögen – zu verbessern, erachtete Jim Manion das Gewichtstraining als nützlich.

AMERIKAS MUSKELMOGUL Jim Manion war schon immer ein leidenschaftlicher Bodybuilder. Heute bestimmt er die Geschicke in diesem Sport wie kaum ein anderer. Er lernte vieles über den Eisensport, indem er das Magazin „Muscle Builder/Power“ las und dessen Programme befolgte: „Ich trainierte mit ein paar Freunden unten bei uns im Keller für jeweils sechs bis acht Stunden. Wir absolvierten 21er-Bizepscurls und Programme, die versprachen, den Armumfang an einem Tag um zweieinhalb Zentimeter zu vergrößern. Das funktionierte recht gut. Wir versuchten so viel Protein aufzunehmen, wie wir bekommen konnten, und meine Mutter hat uns in dieser Hinsicht sehr unterstützt. Sie glaubte nie, dass ich verrückt sei.“

Im Jahr 1963, mit 19, bestritt Manion seinen ersten Bodybuilding Wettkampf, den „Mr. Teenage Pittsburgh“. „Ich war ein recht zuversichtlicher, übermütiger Bursche, also ging ich einfach auf die Bühne. Damals gab es noch keine echte Ausscheidung. Man posierte einfach, ohne dass die Wettkämpfer wirklich miteinander verglichen wurden. Unter einem Basketballkorb hing eine Glühbirne, und mit 72 Kilo oder so ähnlich belegte ich den achten Platz von 20 Jungs.“

VOM WETTKÄMPFER ZUM ANGESTELLTEN
Einige Monate nach diesem Wettkampf starb sein Vater. Sein Tod hinterließ eine große Leere in Jims Leben. Im Anschluss an diese Tragödie und aufgrund der Anforderungen seines neuen Jobs bei einer Erdgas-Firma nahm das Muskelmogul bis 1970 nicht mehr an Wettbewerben teil.
Aber er trainierte weiter. „Ich war beeindruckt von Kerlen wie Don Howorth – mit diesen breiten Schultern – und Dave Draper an den Stränden Kaliforniens. Dann tauchte Larry Scott mit diesen mächtigen Armen auf, und jeder begann, sämtliche Arten von Scottcurls zu absolvieren.“ Die Ernährung des jungen Jim entsprach dem Standard dieser Zeit: „Ich nahm alles Protein zu mir, das ich bekommen konnte, nahm Bierhefe und täglich 100 Lebertabletten (getrocknete Leber) zu mir. Ich sah, wie ein Bodybuilder 50 Tabletten am Tag schluckte, also beschloss ich, 100 zu nehmen.“ Er lacht: „Ich hatte keinen Guru.“

1970 nahm er am „Mr. Pittsburgh“ teil, kam aber nicht unter die ersten sechs. Ein Jahr später kehrte er jedoch zurück, um den Titel zu gewinnen. Und im Jahr darauf heimste er 15 Siegertrophäen ein, darunter vier in einem Monat! 1974 belegte er beim „Mr. Southeastern USA“ den zweiten Platz hinter Robby Robinson, und im Jahr darauf bestritt er seine letzten Wettkämpfe. „Ich hatte keine Zeit mehr, alles dafür zu geben, um ein Wettkampfbodybuilder zu sein.“

Die American Athletic Union (AAU) war jahrzehntelang die vorherrschende Kraft im Amateursport und kontrollierte die meisten US-amerikanischen Sportarten, auch das Bodybuilding. Seit Mitte der 1970er-Jahre trat Jim zunehmend als Kampfrichter bei kommunalen wie auch regionalen AAU-Wettkämpfen auf. 1977 wurde er schließlich zum AAU-Vorstand der Bundesstaaten Pennsylvania, Maryland und Delaware gewählt, die ihn als Juror zu landesweiten Veranstaltungen wie dem Mr. America delegierten. 1979 beschloss Jim, ein Studio zu eröffnen. Viele seiner engen Freunde sagten ihm, das sei ein fi nanzielles Risiko und rieten ihm davon ab. Zurückblickend auf diese Zeit sagt er: „Ich hörte all die Warnungen, aber ich hatte das Buch ,Geisteskosmologie‘ von Anthony Norvell aus dem Jahr 1973 gelesen. Es gab mir die Zuversicht, an mich selbst und meine Träume zu glauben. Also kaufte ich das Studio, nannte es ,Manion’s Gym‘ und schaute nie zurück, auch wenn ich meinen Job bei der Erdgas-Firma behielt.“

NEUAUFTRAG
Als die 1980er-Jahre winkten, standen für die AAU Veränderungen an. Jim Manion war – wie viele andere Bodybuildingfans auch – unglücklich darüber, dass die AAU diesem Sport keine Vorrangstellung einräumte. „Die Veranstaltungen der AAU umfassten damals beides: olympisches Gewichtheben und Bodybuilding. Das Gewichtheben stand an erster Stelle; und als die Bodybuilding- Wettkämpfe stattfanden, war es bereits Mitternacht“, so Manion. Zunehmend frustriert mit dieser Situation, schloss Jim – der zu dieser Zeit in AAU-Kreisen landesweit bekannt war – Freundschaft mit Ben und Joe Weider, die er 1978 in Kalifornien kennenlernte. Ihm gefiel es, wie sie das Bodybuilding in ihrer IFBB-Arena repräsentierten. Jim Manion wurde zum Vorstand des „AAU National Committee for Bodybuilding“ gewählt und schloss es der IFBB an. 1981 wurde durch ein Regierungsgesetz beschlossen, dass die AAU nicht länger das Monopol über den Amateursport haben dürfe.

Jim nutzte die Gunst der Stunde und gründete das NPC, das sich sofort unter den Dachverband der IFBB stellte. Mit Jim als NPC-Vorstand wurde ein Direktorium gebildet. Und dieses Regelungsumfeld wurde eine völlig neue Welt für einen Mann, der immer noch für die örtliche Erdgas-Firma arbeitete. In diesen frühen, politisch angespannten Tagen der IFBB/NPC Partnerschaft wurde Jim oft als Hitzkopf bezeichnet. Er selbst meint dazu: „Ich war der Neue in der IFBB, und man erzählte mir, die Weiders würden mich überrollen. Also zog ich irgendwie die Grenze als Präzedenzfall für die Zukunft.“

WEITER VORAN
Von 1982 an ging es mit Jims Einfluss auf das NPC und seiner Vorherrschaft über den Verband steil und konsequent nach oben. Bei den ersten „Nationals“, die in jenem Jahr in New York stattfanden, hätten die Vorzeichen für die Zukunft des neuen Verbands nicht besser sein können, als Lee Haney Schwergewichts- und Gesamtsieger wurde. Haney brachte es danach nicht nur zum achtmaligen Mr. Olympia. Viele halten ihn für den besten Bodybuilder aller Zeiten. Aber er hat sich auch den Ruf als bester Repräsentant verdient, den der Sport womöglich haben kann – mit seiner Persönlichkeit, seinem geregelten Lebensstil und seinem charismatischen Auftreten.

1984 wurde Jim klar, dass er trotz all seiner Energie, die er in den neuen Verband steckte, noch mehr Zeit in ihn investieren musste. „Ich begriff, dass die einzige Möglichkeit, mit der ich diesen Verband großmachen konnte, darin bestand, meinen Job bei der Erdgas-Firma, wo ich 21 Jahre gearbeitet hatte, aufzugeben und mein Studio zu verkaufen. Also tat ich beides und förderte nur noch das NPC mit jedem Quäntchen Energie, das ich besaß. Ich lernte immer mehr Menschen kennen und brachte sie dazu, sich dem NPC anzuschließen beziehungsweise Wettkämpfe zu veranstalten und die Bodybuilding-Flagge zu schwenken. Dabei wurde ich nicht von finanzieller Entlohnung getrieben. Ich hatte einfach nur diesen persön lichen Stolz und diese Leidenschaft, die mich dazu zwangen, den Verband zu vergrößern. Und mit der Hilfe unzähliger Funktionäre und Unterstützer im Laufe der Jahre haben wir einfach weitergemacht.“

Ein weiterer Mitstreiter von unschätzbarem Wert, um die Botschaft des NPC zu verbreiten, war Joe Weider. „Joe sagte mir von Anfang an, dass er in seinen Magazinen all unsere Wettkämpfe bekanntmachen und aus unseren Champions Stars machen werde. Er hielt seine Versprechen. Jedes Mal, wenn ich heute in Los Angeles bin, besuche ich Joe in seinem Haus und wir quatschen ein wenig. Ich liebe diesen Kerl einfach!“ Das NPC wurde die wichtigste Institution, um Profi s für die IFBB hervorzubringen. Und als Verbandschef wurde Jim Manion zu einer der hervorstechendsten Figuren in der Bodybuilding- Welt.

Im Jahr 2004 machten seine Kompetenzen und sein Einfluss einen weiteren großen Schritt nach vorn, als IFBB-Präsident Ben Weider ihn bat, die Profi abteilung des Verbands zu leiten. Seitdem wird er als der mächtigste Mann im modernen Bodybuilding betrachtet. Wenn man ihm das sagt, wird er antworten: „Ich habe aus einem Hobby einen Beruf gemacht von einem Kind, das im Keller seiner Eltern trainierte, bis hin zum Leiter der Bodybuilding-Welt. Es ist so verrückt, dass ich es selbst nicht glauben kann. Wow, es ist wie: Hier stehe ich auf der Bühne des Mr. Olympia, zusammen mit Joe Weider, es ist unglaublich!“

Trotz seines prall gefüllten Reiseplans schafft Manion es immer noch, viermal in der Woche zusammen mit seiner Frau Debbie zu trainieren. Und vier- bis fünfmal pro Woche absolviert er Cardiotraining. Die Leidenschaft, die den 14-Jährigen Weihnachten 1958 zunächst auf das Kellerstudio beschränkte, brennt noch immer stark in ihm. „Gewichtstraining ist etwas, das ich im Blut habe. Es geht nur darum, einen großen Pumpeffekt zu bewirken. Wenngleich der Pump“, so schmunzelt er, „nicht mehr so lange anhält wie früher.“

Heutzutage – bei einem NPCKalender, der über 250 Wettkämpfe im Jahr aufl istet – sind Jim und Debbie an 30 Wochenenden unterwegs. Ob er dessen jemals überdrüssig wird? Debbie gibt die beste Antwort: „Es kann ermüdend sein. Aber sobald Jim bei einem Wettkampf dabei ist, um zu werten, ist es so, als wäre er in seinem Büro – hier macht er seine Arbeit.“ Und wie lange wird der einzige Präsident, den das NPC bis jetzt kennt, seine Arbeit weitermachen? Angesichts der Tatsache, dass sich im Alter von 67 Jahren viele Zeitgenossen eher in einer Schläppchen-und-Schaukelstuhl- Verfassung befi nden, frage ich ihn, ob er irgendwelche Pensionierungspläne hat oder in eine etwas weniger anstrengende Rolle zurückschlüpfen will. Er scheint schockiert und vielleicht auch ein bisschen beleidigt zu sein bei dieser Aussicht. „Für so etwas habe ich keine Pläne“, schnauzt er ausdrücklich. „Ich bin immer noch so ein großer Bodybuildingfan, wie ich es immer war. Auch wenn ich im Lotto gewinne, würde ich wahrscheinlich genau das hier machen.“ Nach all den Jahren ist er immer noch verrückt!

Neue Klassen
2011 hat das NPC zwei neue Klassen eingeführt – die „Physique“-Kategorie für Männer und für Frauen. In 2012 zieht die IFBB mit „Physique“-Profi - wettbewerben nach. Hier erklärt Jim, wie diese beiden neuen Klassen zustande kamen: „Als ich in den späten 1950ern mit dem Training begann, trainierten – auch in den nächsten beiden Jahrzehnten – nur Männer in den Studios. Daher nahmen auch nur Männer an Bodybuilding- Wettkämpfen teil. Mit dem Fitnessboom der späten 1970er fi ngen auch Frauen mit Gewichts training an. Also führten wir eine Bodybuildingklasse für Frauen ein. Das NPC hat alle Studiomitglieder stets als seine potenziellen Mitglieder betrachtet. Im Laufe der Jahre führten wir also die Fitnessklasse für Frauen ein, die ihre sportliche Leistungsfähigkeit zeigen wollten. Und wir erschufen die Figurklasse für diejenigen, die ihren feminin-muskulösen Körper präsentieren wollten; und schließlich die Bikiniklasse, in der die Frauen zwar nicht so konditioniert sein würden wie in der Figurklasse, die aber dennoch einen durch Gewichts training aufgebauten Körper vorzeigen konnten. Auf der Männerseite führten wir die 202-Pfund- Klasse [die kürzlich auf 212 Pfund erhöht wurde, Anm. d. Red.] für eher ,stromlinien förmige‘ Athleten ein. In den letzten Jahren erhielten wir Anfragen von Männern und Frauen für eine neue Klasse – nämlich für Sportler/-innen, die zwar Muskeln aufgebaut haben, aber nicht in so großem Maße wie die derzeitigen Profi s.

Viele Bodybuilder trainieren hart und wollen ihre Resultate zur Schau stellen, ohne mit definierten 115 Kilo auf die Bühne zu müssen. In ähnlicher Weise wollen viele Frauen ihre Entwicklung etwas weiter ausbauen als in der Figurklasse, jedoch nicht so weit wie heutige Bodybuilderinnen. Um auf diese beiden Bedürfnisse einzugehen, haben wir für Männer und Frauen jeweils die Physique- Klasse eingeführt. Die beiden Klassen haben sich bereits in den ersten Monaten als äußerst beliebt erwiesen. Wir haben also erneut eine neue Gruppe von Teil nehmern/-innen in den Tätigkeitsbereich von NPC und IFBB gezogen und unsere Politik – Bodybuilding und Fitness dem größtmöglichen Publikum zugänglich zu machen – weiter fortgeführt.“

Jim über Manipulationsvorwürfe bei Bodybuilding-Wettbewerben
Da Entscheidungen bei Bodybuilding- Wettkämpfen nicht durch ein Mehrheitswahlrecht gefällt werden, sind die Jury- Ergebnisse oft die Quelle heißer Auseinandersetzungen, wobei häufi g Anschuldigungen laut werden, dass die Ergebnisse manipuliert würden. Dazu meint Jim Folgendes: „Nehmen wir zum Beispiel den Mr. Olympia. Hier hat man elf Punktrichter, die ihre Bewertungen abgeben, wobei die drei höchsten und die drei niedrigsten Punkte verworfen werden. Setzen wir die Wirklichkeit mal für eine Minute außer Kraft: Um den Wettkampf zugunsten von Wettkämpfer A über Wettkämpfer B zu manipulieren, bräuchte man mindestens sechs Punktrichter für die Wettkampfmanipulation. Diese sechs Punktrichter müssten sich dann heimlich absprechen, um für Wettkämpfer A zu stimmen, während die anderen fünf Punktrichter Wettkämpfer B (den besten Bodybuilder) zum rechtmäßigen Gewinner wählen. Das Ergebnis der verbleibenden fünf Punkt wertungen ist – nachdem die höchsten drei und die niedrigsten drei Wertungen verworfen wurden – drei Erstplatzierungen für Wettkämpfer A, um ihn zum Sieger über Wettkämpfer B zu machen, der nur zwei Erstplatzierungen erhält. Selbst mit nur fünf Punktrichtern, die in die Wettkampfmanipulation verstrickt wären, würde es nicht reichen – man braucht mindestens sechs. Denn dann müssten auch der Hauptkampfrichter und andere hochgestellte Offi zielle bei dem abgekarteten Spiel mitmachen.

Wollen Sie mich auf den Arm nehmen? Sie würden niemals sechs IFBB-Juroren dazu kriegen, so ein Ding zu drehen – die würden Zeter und Mordio schreien! Übrigens haben viele Offi zielle im Laufe der Jahre den Sport verlassen. Einige hegen Groll und verfolgen eigene Ziele. Und wenn solch ein abgekartetes Spiel stattgefunden hätte, wäre inzwischen mit Sicherheit einer von ihnen hervorgetreten und hätte so eine Manipulation ans Licht gebracht.“

Die Familie Manion
Jim zögert nicht, zu erwähnen, dass seine Frau Debbie wesentlich zu seinem Erfolg beigetragen hat. „Sie begleitet mich jeden Schritt des Weges, seit das NPC 1982 ins Leben gerufen wurde. Wir besuchen alle Wettkämpfe gemeinsam und gehen kaum getrennte Wege. Wir sind wie eine Person: Sie ist mein Fels, sie unterstützt und berät mich in allem, was ich mache. Das Einzige, worüber wir manchmal streiten [lacht], ist die Wertung bei Wettkämpfen. Sie ist eine der wenigen Personen, die ich nicht einschüchtern kann.“ Über seinen Sohn J.M. Manion (Chefredakteur beim Magazin „NPC News“ und einer der Top-Fotografen der Branche) sagt Jim: „Wir sind eher wie Brüder als Vater und Sohn. Einer der Hauptgründe für den Erfolg des Verbands ist ,NPC News‘ – J.M.s ,Baby‘ seit der Gründung im Jahr 1986.

Er steckte seine ganze Knochenarbeit hinein und besuchte all die Wettkämpfe, um das Magazin so erfolgreich zu machen. J.M. hat eine tolle Frau, die ebenfalls Debbie heißt, und sie haben uns zwei wunderbare Enkel geschenkt: Tyler, ein Ringer, ist im August 17 Jahre alt geworden. Und Cassie, eine aufstrebende Fußballspielerin, ist 15. Ich danke Gott jeden Tag für die Frau, den Sohn, die Schwiegertochter und die Enkel, die ich habe. In der manchmal etwas verrückten Bodybuilding-Welt geben sie mir Halt in meinem Leben.

von Peter McGough


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Text mit freundlicher Unterstützung der Sportrevue