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06.02.2013

Taurine das bekannte, unbekannte Supplement

Als Bestandteil der Leukozyten (weiße Blutkörperchen) kann es zu einer verbesserten Abwehrfunktion bei hoher Stressbelastung beitragen

Taurine das bekannte, unbekannte Supplement
Bildquelle: bigstockphotos.com/ CIDEPIX
Taurine liefert die Aminosäure Aminosulfonsäure. Taurin ist an vielen Aufgaben, die stressbedingte Stoffwechselprozesse mit sich bringen, beteiligt:

• Verringerung der Zellschäden durch Sauerstoffradikale
• Stabilisierung des Nervenzellen bei Stress-Reizsignalen
• Unterstützung der Muskelarbeit und Herzfunktion
• Verbesserung der Flüssigkeitsverteilung durch osmotischen Regulation
• Bindung von Säuren und Umweltgifte durch bessere Gallensalzbildung
• Stärkung der Abwehrfunktion durch natürliche Killerzellen (Lymphozyten)

Der Bedarf an Taurine kann durch körperliche Anstrengungen wie Training oder Wettkämpfe stark ansteigen. Daher ist es häufig als eine der Hauptzutaten in Energy-Drinks enthalten. Es steigert die Erregbarkeit der Signalübertragung der Nervenbahnen. Durch die Einnahme von Taurine können so die Sinne geschärft und damit z.B. Trainingsübungen konzentrierter und damit intensiver ausgeführt werden können. Besonders Sportler die nicht von Berufswegen her ihren Sport betreiben, sondern nach einem langen Arbeitstag noch trainieren, stehen häufig unter mentalem Stress. Dieser Stress kann zu Ermüdungserscheinungen (Kopfschmerzen, Muskelschwäche, Müdigkeit etc.) und damit zu nicht optimalen Trainingsleistungen oder gar dem Abbruch führen. Durch den höheren Verbrauch im zentralen Nervensystem kann eine Supplementation mit Taurine zu einer Stärkung der Atktivitäten der Nervenzellen und damit zu einem mentalen Energieschub führen.

Taurine hat aber noch andere positive Eigenschaften. Als Bestandteil der Leukozyten (weiße Blutkörperchen) kann es zu einer verbesserten Abwehrfunktion bei hoher Stressbelastung beitragen. Unter Stress entstehen im Körper die sog. freien Sauerstoffradikalen. Diese können das Immunsystem schwächen und sogar Entzündungen hervorrufen. Durch diesen ungünstigen Stoffwechselzustand, werden die Leukozyten geschwächt, deren Hauptaufgabe es ist, unseren Körper vor körperfremden Substanzen wie Viren und Bakterien zu schützen. Ein Mangel an Leukozyten wir mit erhöhter Infektanfälligkeit in Verbindung gebracht.

Ein hohes Maß an Stress führt im Körper zur vermehrten Ausschüttung von Cortisol. Cortisol gehört wie z.B. Adrenalin zu den Stresshormonen. Es kann im Körper zu einer Übersäuerung führen. Diese beeinträchtigt die natürlichen Stoffwechselabläufe im Körper. Dadurch können die Enzyme die aufgenommenen Nährstoffe nicht optimal verwerten. Zusätzlich, und davor fürchten sich Bodybuilder im Allgemeinen am meisten, nimmt die Nährstoffempfindlichkeit der Muskelzellen stark ab. Was wiederum eine verminderte Proteinsynthese und somit zur Abnahme an Muskelmasse führen kann. Durch die Pufferfunktion des Taurins können die Säuren in den Muskeln binden und aus den Zellen heraus befördern. Somit wird ein gesundes Säure-Basen-Verhältnis hergestellt. Dieses gesunde Verhältnis wirkt sich dann auf die Zelldurchlässigkeit für Nährstoffe aus indem sie sie deutlich verbessert.

In dem Sinne kann man sogar sagen, dass Taurin die Insulinempfindlichkeit unterstützt und an einem verbesserten Einstrom von Aminosäuren und Kohlenhydraten in die Muskelzellen beteiligt ist. Höhere Energiewerte unterstützen die Bildung von Kreatinphosphat und somit für eine gesteigerte ATP-Synthese. ATP ist das entscheidende Phosphat wenn es um die Muskelkontraktion von bis zu 10 Sekunden geht. Mehr ATP = Mehr Wiederholungen = intensiverer Trainingsreitz. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist der Verbrauch von ATP im Gehirn und dem Herzen.

Einnahmeempfehlung: 3000mg am Tag gelten als Obergrenze. Unsere Empfehlung dazu, 1000mg vor und nach intensiven körperlichen Anstrengungen. An trainingsfreien Tagen 2x 1000mg zwischen den Mahlzeiten.