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05.11.2012

Welches ist das beste Eiweiß?

Schnell oder Langsam verdaulich? Mit Milch oder ohne? Oder doch lieber ein Mehrkomponeneten Eiweiß? Was ist dasn Beste für den Körper?

Welches ist das beste Eiweiß?
Bildquelle: bigstockphoto.com/ Jag_cz
Eiweiß gehört zu den wichtigsten Nährstoffen in der täglichen Ernährung. Es ist für den Menschen lebenswichtig, denn neben der Funktion als Energielieferant dient es unter Anderem als Bausubstanz für alle Körperzellen.
Der Eiweißbedarf pro Tag hängt sowohl vom Körpergewicht ab, als auch von der sportlichen Aktivität. Als Nichtsportler sollten laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung täglich 0,8g Eiweiß pro Kg Körpergewicht aufgenommen werden.
Sportler hingegen haben einen weitaus höheren Bedarf, denn der Körper benötigt es vermehrt für die Regeneration beanspruchter Muskelzellen und auch für den Neuaufbau von Muskelgewebe.
Kraftsportler und Bodybuilder sollten täglich mindestens 2g Eiweiß pro Kg Körpergewicht über die Nahrung zuführen, um den Körper optimal zu versorgen.
Diesen Bedarf ausschließlich über proteinhaltige Lebensmittel zu decken ist nur sehr schwer möglich und auch nicht unbedingt sinnvoll.

Der Einsatz von Eiweißshakes ist mittlerweile unter den Eisensportlern gang und gäbe. Doch welche unterschiedlichen Eiweißshakes gibt es? Was bewirken sie und wie setzt man sie richtig ein? Das erfährst du in der folgenden Zusammenfassung.

Eiweißshakes unterscheiden sich in erster Linie durch ihre Proteinquellen. Zu den gängigsten gehören:

• Wheyprotein
• Caseinprotein
• Eggprotein
• Sojaprotein

Die verschiedenen Eiweiße haben alle unterschiedliche Eigenschaften und Vorteile:

Wheyprotein
Wheyprotein, oder auch Molkenprotein hat die höchste biologische Wertigkeit. Diese gibt an, wie viel des Nahrungsproteins in körpereigenes Eiweiß umgebaut werden kann.
Wheyprotein ist außerdem besonders schnell verdaulich. Es dauert nur ca. 20 Minuten, bis es den Muskelzellen zur Verfügung steht. Aus diesem Grund ist es das optimale Eiweiß für die Einnahme vor und nach dem Training. Hier ist es nämlich wichtig, dass die Aminosäuren möglichst schnell in die Blutbahn gelangen und von dort ihren Aufgaben nachgehen können. Durch seine dünnflüssige Konsistenz lässt es sichgut trinken und belastet den Magen nicht.

Caseinprotein:
Caseinprotein, oder auch Milchprotein ist im Gegensatz zum Wheyprotein extrem langsam verfügbar. Durch seine dickflüssige Konsistenz benötigt der Körper lange Zeit, um es vollständig zu verdauen. Trinkt man beispielsweise einen Shake aus reinem Caseinprotein, gibt der Verdauungstrakt bis zu 8 Stunden Aminosäuren an den Körper ab. Dadurch ist dieser kontinuierlich versorgt und auch bei Energiedefizit, z.B. während der Nacht, sind die Muskeln vor einem Abbau geschützt.
In Sportlerkreisen wird das Caseiprotein daher auch häufig als Night-Time-Protein bezeichnet.
Auch in Diätphasen wird es oft eingesetzt, denn es hat einen stark sättigenden Effekt und eignet sich daher hervorragend als Mahlzeitenersatz.

Eggprotein:
Eggprotein, oder auch Eiprotein ist in reiner Form als Proteinshake nur sehr selten zu finden. Der Grund dafür ist der hohe Gehalt an schwefelhaltigen Aminosäuren, die ihm einen bitteren Geschmack verleihen. Doch genau diese Aminosäuren sind für den Muskelaufbau auch von Vorteil, denn sie nehmen Einfluss auf die Wachstumshormonproduktion.
Eine weitere positive Eigenschaft vom Eggprotein ist die Tatsache, dass es im Gegensatz du anderen Proteinquellen kaum Wasser bindet und damit die Muskeldefinition vermehrt unterstützt. Es gilt daher auch als optimales Wettkampfprotein und viele Bodybuilder nehmen es in der Vorbereitungsphase als Alternative zum Wheyprotein um die Wassereinlagerungen unter der Haut zu vermindern.

Sojaprotein:
Unter den Proteinen pflanzlicher Herkunft hat das Sojaprotein die höchste biologische Wertigkeit. Damit ist es die beste Alternative für Vegetarier und Veganer. Die Verdaulichkeit ist ähnlich wie beim Wheyprotein relativ schnell, weshalb es ebenfalls für den Verzehr vor und nach dem Training geeignet ist.

Die Frage welches Eiweiß nun das beste ist, lässt sich also nicht beantworten. Optimaler weise hat man unterschiedliche Eiweißshakes, die man je nach individuellen Gegebenheiten und Tageszeit einnimmt.

Neben diesen Proteinen in reiner Form gibt es die sogenannten Mehrkomponentenproteine. Sie beinhalten unterschiedliche Eiweißquellen und vereinen damit viele positive Eigenschaften in einem. Sie gelten als Allround-Proteine und können vielseitig eingesetzt werden. Hobbysportler und Einsteiger, die ungern mehrere unterschiedliche Eiweiße kaufen möchten, greifen häufig auf diese Mehrkomponenten-Proteine zurück.