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Arzneimittelmissbrauch: Polizist vor Gericht

Lesedauer: 2 Minuten
Aktualisiert am 06/12/2013
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Bildquelle: bigstockphoto.com/ Oleg Golovnev

Er wollte stärkere Muskeln: Vor dem Regensburger Amtsgericht ging es für einen 30-jährigen, bisher unbescholtenen Ordnungshüter um die Karriere.

So titelt die Mittelbayerische Zeitung in ihrer Onlineausgabe. In Regensburg muss sich ein Polizist wegen unerlaubten Besitzes von Arzneimitteln in nicht geringer Menge zu Dopingzwecken im Sport vor dem Amtsgericht verantworten. Laut der Anklageschrift hat der Beamte 2011 und 2012 sieben Mal über das Internet größere Mengen an Tabletten und Ampullen mit illegalen Substanzen zum Zwecke des Dopings bestellt und ließ sich die Mittel im Wert von etwa 3000€ zu schicken.

Der Beamte gab die Tat zu, sagte aber aus, allein zum Eigenkonsum bestellt zu haben. Die Trennung von seiner Freundin sei der Auslöser gewesen.

Der Staatsanwalt hielt dem Polizisten zu Gute, dass er von Anfang an geständig gewesen sei. Nichts desto trotz sei die in seiner Wohnung sichergestellte Menge erheblich. Der Verdacht des Handels konnte sich nicht erhärten, da keine Abnehmer zu finden waren. Trotzdem würde das geforderte Strafmaß, von einem Jahr und vier Monaten auf Bewährung und eine Geldstrafe von 4000 €, das Ende seiner polizeilichen Laufbahn bedeuten.

Der Verteidiger Dr. Georg Karl wies noch einmal auf das „überschießende Geständnis“ seines Mandanten hin. Durch die von der Staatsanwaltschaft geforderte Strafe würde nicht nur sein berufliches, sondern auch das private Leben samt Zukunftsplänen wie Hausbau und Heirat zerstört. Er beantragte eine Strafe von maximal elf Monaten zur Bewährung.

Quelle: Mittelbayerische Zeitung

von Team Bodybuilding.de

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