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Athletenbericht – André Regestein Teil 1

Lesedauer: 2 Minuten
Aktualisiert am 03/05/2012
Anfang diesen Jahres bekam ich aufgrund meiner bisherigen Erfolge meine Profilizenz. Natürlich war ich sehr stolz und glücklich, jedoch habe ich mit mir gerungen diesen Schritt zu gehen.
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Inhaltsübersicht

Als ich 2008 nach einer 6jährigen Pause von Wettkämpfen und Leistungsorientierten Training wieder ins Geschehen einstieg und das sehr erfolgreich, wurde gerade die neue 202 Pfund Klasse der Profiliga gegründet und ich stellte mir einen Plan auf, dieses Ziel zu erreichen. Der Plan ging auf doch im Laufe des letzten Jahres und schon während der Vorbereitung auf die Europameisterschaft hatte ich immer wieder Gesundheitliche Rückschläge zu kompensieren. So bin ich doch ins Grübeln gekommen, denn mit 39 gehört man zwar noch nicht zum alten Eisen aber gewisse Umstände lassen sich dann ja doch nicht von der Hand weisen.

Andre Regestein FIBO 2012

Dies bekam ich dann auch Anfang Februar zu spüren!
Erst verletzte sich meine Frau schwer bei einem Reitunfall und zertrümmerte sich den 1.Lendenwirbel, was natürlich zu einer sofortigen Lebensveränderung führt. Zur gleichen Zeit dessen schlug bei mir eine noch nicht genau definierte Verletzung/ Krankheit zu.

Zu dieser Zeit befand ich mich am Ende meiner ersten Offseasonphase mit 105kg bei ca.10% Körperfett. Alles schien nach Plan zu laufen aber dann …

Zu Anfang bemerkte ich dass ich beim Training an Kraft & Lust verlor. In den darauf folgenden Tagen fingen meine Sprunggelenke an zu schmerzen und anzuschwellen. Ich konnten kaum noch laufen geschweige denn trainieren. In den folgenden Wochen gingen die Schwellungen an den Sprunggelenken zurück tauchen jedoch im Bereich weiterer Gelenke auf. Alle Bandansätze im Körper schmerzten & ließen sich nur medikamentös wieder auf ein erträgliches Maß regulieren. Ein Notarztbesuch im Krankenhaus indem meine Frau lag und unzählige Besuche bei Ärzten, Spezialisten und im Labor liegen nun hinter mir und noch vor mir! Der bisherige Befund ist leider noch ohne genaue Diagnose & ich hoffe dass die folgenden Arztbesuche das genaue Krankheitsbild noch aufschlüsseln.

Ca. 2 Wochen vor der Fibo durfte ich wieder mit leichtem Training beginnen. Was mir zum einem wichtig für mein Herzkreislauf System war und zum anderen natürlich das ich wieder Sport machen kann, für Kopf und Seele. Auch wenn sich das Training bisher lediglich auf eine Runde durchs Gym inklusive 20min Cardio -training beschränkt, ist es doch wieder schön aktiv sein zu können.

Was mich überraschte und auch sehr glücklich macht, ist die Tatsache in 2,5Monaten ohne jegliches Training nur wenig an Muskelmasse verloren zu haben. Das zeichnen sich 20 Jahre ehrliches, hartes und konsequentes Training eben aus.

Soweit fühle ich mich wieder fit und werde nach den letzten medizinischen Untersuchungen mein Training für die 212 Profiklasse wieder angehen. Natürlich werde ich mir Zeit lassen und meine Ziele, die ich für dieses Jahr hatte, auf das Jahr 2013 verschieben aber ich werde sie genauso ins Visier nehmen, wie das Erreichen der Profiklasse.

Eisenharte Grüße Euer André

Näheres zu André Regestein im Athletenportrait André Regestein bei Ironsport.

Athletenbericht – André Regestein Teil 1

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Aktualisiert am 03/05/2012
Anfang diesen Jahres bekam ich aufgrund meiner bisherigen Erfolge meine Profilizenz. Natürlich war ich sehr stolz und glücklich, jedoch habe ich mit mir gerungen diesen Schritt zu gehen.
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