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31.08.2012

Der kleine Studio-Knigge. Teil 1

Wie verhältst du dich in einem Studio korrekt? Welche Regeln solltest du beachten? Was sind Go´s und NoGo´s?

Der kleine Studio-Knigge. Teil 1
Bildquelle: diego cervo / BigStockPhoto
Getränke werden von zu Hause mitgebracht. Überall liegen Handtücher auf Geräten um sie als „reserviert“ zu kennzeichnen. Hast du auch schon einmal jemanden gesehen, der sich in der Dusche rasiert? Was geht in einem Fitness- Studio und was ist völlig unangebracht? Wir räumen auf!

Gerade in größeren Studios mit vielen Mitgliedern kommt es oft zu Ungereimtheiten. Verschiedene Ansichten und völlig andere Vorstellungen was okay ist und was stört. Da kann es schon einmal zu Missverständnissen und zu Stress kommen.

Punkt 1. Das Handtuch unterlegen
Es gibt nichts unangenehmeres, als auf einer nassen, durchschwitzten Bank zu trainieren. Der Schweiß des Vorgängers sollte wirklich in seinem Handtuch und nicht auf dem Gerät kleben. Auch wenn von dem Schweiß keine Gefahr einer Ansteckung ausgeht, aber unhygienisch ist es allemal. Jeder Sportler sollte daran denken sich ein Handtuch unter zulegen, wenn er ein Gerät nutzt. Es muss kein XXL Strandtuch sein. Ein kleines normales Handtuch (50 x 100cm) sollte vollkommen ausreichen.

Punkt 2. Das Desinfizieren
Die Hygiene sollte in jedem Studio groß geschrieben werden. Desinfiziere, soweit möglich, jedes Gerät auf dem du warst. Am besten auch noch vor deiner Nutzungen, wenn du nicht gesehen hast, dass dein Vorgänger sie gereinigt hat. Unregelmäßige Desinfektionen bringen nichts. Wenn die Geräte nur einmal am Tag gereinigt werden hat nur der erste Kunde etwas davon.

Punkt 3. Trage Kleidung
So gerne du auch deine neuen stahlharten Muskeln vorführen möchtest. Der freie Oberkörper gehört ins Schwimmbad oder an den Strand, aber nicht ins Fitness- Studio. Gerade bei Frauen konnte man bisher sehen, dass ihnen so ein Verhalten überhaupt nicht gefällt und sie fühlen sich dadurch nicht beeindruckt- sondern bedrängt. Auch andere Männer werden sich daran stören und schon bist du das „Arrogante Aas“, dass nur Muckis aber kein Hirn hat. Tops oder auch Achsel-Shirts stören beim Training überhaupt nicht, solange du rasiert bist. Niemand möchte durchschwitzte Achselbehaarung sehen.

Punkt 4. Blockiere keine Geräte
Solangsam denke ich, dass es an den Deutschen liegt. Ob im Hotel oder im Fitness- Studio. Wir reservieren was das Zeug hält. Als ob man sich durch ein Handtuch dadurch das Gerät zuversichert. Das geht überhaupt nicht. Siehe Punkt 1. Die Handtücher sind zum unterlegen, aber nicht zum reservieren da. Es ist überflüssig und einfach nervig. Drei Sätze je 15 Wiederholungen dauern keine Ewigkeit. Ansonsten kannst du immer noch Mittrainierende anbieten, zwischenzeitlich zu wechseln.

Punkt 6. Spiele dich nicht als Lehrer auf
Du hast selbst jahrelange Erfahrung und du bist ein Kraftsportler mit vielen Tipps. Aber fange nicht an, Fremden Ratschläge aufzuerlegen, geschweige denn zu korrigieren. Das ist Tabu! Wenn du gezielt auf Hilfe angesprochen wirst, wenn du direkt darum gebeten wirst zu helfen ist es natürlich etwas anderes. Aber niemals auf eigene Faust. Du möchtest auch nicht, dass du mitten im Satz auf einen Fehler hingewiesen wirst.