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Skelettmuskulatur

Lesedauer: 2 Minuten
Aktualisiert am 27.03.23
Alle sichtbaren und kontrollierbaren Bewegungen, die der Körper ausführen kann, tätigt er mit der Skelettmuskulatur.
Diese Muskeln sind mit dem Skelett über Sehnen verbunden.
Die Skelettmuskulatur wird auch als quergestreifte Muskulatur bezeichnet, da sich unter dem Mikroskop ein quer zur Muskelfaserrichtung liegendes Muster abzeichnet.
Der Sinn dieser Muskeln, ist das Bewegen des Skelettes über Gelenke hinweg, so dass sich z.B. eine Beugung des Armes ergibt. Neben den bewegenden Muskeln gibt es die haltenden Muskeln.
Die Skelettmuskeln können zwar enorme Kräfte zustande bringen, aber diese nur für kurze Zeit halten.

Eine Muskelhaut (Fascie) umgibt die einzelnen Muskeln. Der Muskel besteht aus Faserbündeln, diese
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Inhaltsübersicht

Alle sichtbaren und kontrollierbaren Bewegungen, die der Körper ausführen kann, tätigt er mit der Skelettmuskulatur.
Diese Muskeln sind mit dem Skelett über Sehnen verbunden.
Die Skelettmuskulatur wird auch als quergestreifte Muskulatur bezeichnet, da sich unter dem Mikroskop ein quer zur Muskelfaserrichtung liegendes Muster abzeichnet.
Der Sinn dieser Muskeln, ist das Bewegen des Skelettes über Gelenke hinweg, so dass sich z.B. eine Beugung des Armes ergibt. Neben den bewegenden Muskeln gibt es die haltenden Muskeln.
Die Skelettmuskeln können zwar enorme Kräfte zustande bringen, aber diese nur für kurze Zeit halten.

Eine Muskelhaut (Fascie) umgibt die einzelnen Muskeln. Der Muskel besteht aus Faserbündeln, diese aus Muskelfasern und diese aus Myofibrillen.
Die Muskelfasern sind von einer Bindegewebshautschicht umgeben, der Sakrolemm.
Die Myofibrillen sind vom Sarkoplasma umgeben, welches Mitochondrien und Myoglobin enthält.
Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zelle, in denen aerob (mit Sauerstoff) Energie gewonnen wird.
Myoglobin ist der Muskelfarbstoff, der dem Muskel seine rote Farbe gibt. Es bindet Sauerstoff.

Die Fähigkeit zur Kontraktion des Muskels liegt in den Myofibrillen. Diese bestehen aus Proteinfäden (Myosinfilamente). Dort gleiten Aktin und Myosin ineinander. Diese sind über Querverbindungen verbunden.
Die einzelnen Abschnitte werden durch Z-Linien / -Scheiben getrennt.
Ein solcher Abschnitt heißt Sarkomer.
Das quergestreifte Muster der Skelettmuskulatur wird durch das parallele liegen der Sarkomere deutlich.

  Muskelfasertypen:

Der Muskel ist im Grunde aus zwei verschiedenen Arten von Muskelfasertypen aufgebaut.
Die Faserverteilung ist genetisch vorbestimmt und kann nur leicht durch angepasstes Training verändert werden.

Typ1: Langsam zuckende Fasern

» mehr aerober Stoffwechsel
» mehr Mitochondiren
» mehr Myoglobin (deswegen dunklere Farbe)
» geringerer Phosphatspeicher

Sie sind für aerobe Arbeit bestens geeignet und sind schmaler aufgebaut. Sie haben weniger Kraft, aber können längere Zeit verfügbar sein.
Diese Fasern sind ausdauernder.
Menschen mit überwiegend langsamen Fasern sind im Sport eher für Ausdauersportarten geeignet, wie z.B. Marathon-Lauf.

Typ2: Schnell zuckende Muskelfasern

» mehr anaerober Stoffwechsel (bessere Glykolyse)
» weniger Mitochonrien
» weniger Myoglobin (deswegen hellere Farbe)
» höherer Phosphatspeicher

Die schnellen Muskelfasern sind länger und bei anaerober Arbeit aktiv. Sie können mehr Kraft in kürzerer Zeit geben.
Diese Fasern ermüden schneller.
Besitzt jemand besonders viel an Typ2-Fasern, so ist er besser für Kraftsport-Arten geeignet.

Jeder Mensch besitzt eine bestimmte Verteilung der Muskelfasern auf Typ1 und 2. Niemand hat nur Typ1 oder nur Typ2. Bei Muskelarbeit werden zuerst die Typ2-Fasern aktiv, dann zunehmend Typ1.

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