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Dieser 4er Split Trainingsplan richtet sich an Fortgeschrittene, die jede große Muskelgruppe konzentriert und hochwertig trainieren möchten. Vier Einheiten pro Woche, klare Schwerpunkte pro Tag und genügend Regeneration zwischen den Sessions – so entsteht messbarer Fortschritt, ohne dass dein Alltag darunter leidet.
Trainingsziel
Muskelaufbau (Hypertrophie)
Schwierigkeit
Fortgeschritten
Dauer pro Einheit
ca. 60–75 Minuten
Tage pro Woche
4 Einheiten pro Woche
Dauer des Plans
16–20 Wochen
Pausen zwischen Sätzen
90–120 Sekunden (bis 150 s)
Vier Tage, vier klare Schwerpunkte – der 4er Split verteilt dein Wochenvolumen so, dass jede Muskelgruppe genug Qualität und Aufmerksamkeit erhält. Im Vergleich zum Ganzkörperplan arbeitest du pro Einheit intensiver an weniger Regionen. Das hebt die Trainingsqualität, hält die Konzentration hoch und macht die Progression greifbar.
Der Rhythmus ist praxistauglich: Zwei Einheiten, ein Ruhetag, zwei Einheiten, Wochenende frei. So balancierst du Belastung und Entlastung sauber aus und bringst stabile Leistung in jede Session. Voraussetzung ist eine solide Technikbasis; mit ihr entfaltet der 4er Split sein volles Potenzial – von A (Brust/Arme/Bauch) bis D (Rücken/Schulter/Bauch).
Wichtig ist ein konsequenter Ablauf: Aufwärmen, große Mehrgelenksübungen zuerst, dann zielgerichtete Isolationsarbeit – mit kontrollierten Wiederholungen und kleinschrittiger Progression. Genau dieses Zusammenspiel sorgt für nachhaltigen Muskelaufbau.
Vorteile: Der 4er Split erhöht die Fokusdichte pro Muskelgruppe. Du arbeitest in jeder Einheit mit mehr Ruhe an Technik, Range of Motion und Spannung – das steigert die Qualität jedes Satzes. Das Wochenraster bleibt planbar, Erholungstage sind sauber gesetzt, freie Gewichte und Maschinen lassen sich flexibel kombinieren.
Mögliche Nachteile: Der Plan verlangt Disziplin bei Pausen, Technik und Regeneration. Wer Zusatz-Workouts einschiebt oder Ruhetage ignoriert, riskiert Ermüdung statt Fortschritt. Mit realistischer Planung und verlässlicher Umsetzung ist der 4er Split dagegen ein sehr stabiler Motor für Muskelaufbau.
Der 4er Split passt zu Athlet:innen, die vier feste Termine pro Woche zuverlässig planen können und bereits sicher mit Grundübungen umgehen. Wenn du Technik, Progression und Regeneration ernst nimmst und deine Leistung fokussiert bündeln willst, wirst du mit diesem System enorm konstant vorankommen.
Die Woche folgt einer klaren A/B/C/D-Logik.
Tag A bündelt Druckarbeit für die Brust, unterstützt durch Schulter- und Armstrecker; Bizeps bekommt dosierte Reize, der Bauch schließt die Einheit stabilisierend ab. So setzt du früh im Wochenverlauf einen starken Reiz auf die vordere Oberkörperkette und sicherst dir saubere Technik für die nachfolgenden Tage.
Tag B gehört dem Unterkörper. Kniedominante Bewegungen wie Kniebeuge oder Beinpresse legen die Basis für Quadrizeps und Gluteus. Danach folgt die Hüftdominanz – etwa das rumänische Kreuzheben – für hintere Kette und Rückenstrecker. Waden- und Core-Training runden ab und schaffen die tragfähige Basis für deine Oberkörperleistungen.
Tag C verschiebt den Schwerpunkt auf die Schulter – mit einem starken Start über Schulterdrücken, gefolgt von seitlichen und vorderen Anteilen. Während Trizepsarbeit den Druckapparat komplettiert, holst du mit ausgewählten Zugmustern noch gezielte Rückenreize ab, ohne den Fokus der Einheit zu verwässern.
Tag D ist das Rückenzentrum der Woche. Vertikale Züge (z. B. Klimmzug/Latzug) und horizontale Rudervarianten treffen Latissimus, Rhomboiden und hintere Schulter in voller Breite. Reverse-Varianten schärfen die Rückseite der Schulter; der Bauch schließt die Woche mit stabiler Core-Arbeit ab.
Über alle Tage hinweg arbeitest du überwiegend im moderaten Wiederholungsbereich, startest jede Einheit mit den großen Lifts und steuerst die Pausen so, dass Qualität vor Tempo steht. Deine Progression ist kleinschrittig und messbar – mehr Wiederholungen, etwas mehr Last oder eine vollständigere, sauberere Bewegungsamplitude. Genau so baust du Woche für Woche substanziell auf.
Beliebige Übungsreihenfolge: Wenn große Lifts nicht zuerst kommen, leidet die Leistung. Beginne jede Einheit mit Mehrgelenksübungen und setze Isolationsübungen anschließend gezielt ein.
Unklare Pausensteuerung: Zu kurze Pausen mindern die Satzqualität, zu lange nehmen den Rhythmus. Richte dich an ca. 90–120 Sekunden aus; bei schweren Sätzen darf es etwas mehr sein, solange die Technik sauber bleibt.
Zu wenig Rücken-Variation: Einseitig nur ziehen oder nur rudern limitiert die Entwicklung. Kombiniere vertikale und horizontale Muster (Latzug/Klimmzug und Rudern).
Dauerhaftes Training bis zum Limit: Ständig bis zum absoluten Muskelversagen zu gehen, verschlechtert häufig Technik und Regeneration. Taste dich kontrolliert an die Grenze und setze sehr harte Sätze gezielt ein.
Regeneration unterschätzt: Vier Einheiten pro Woche fordern Planung. Sichere Schlaf, Ernährung und freie Tage, damit Fortschritt nicht an Ermüdung scheitert.
Vier klare Schwerpunkte, planbare Regeneration und saubere Progression – der 4er Split vereint Fokus, Qualität und Kontinuität. Wer Technik ernst nimmt und konsequent steigert, baut Woche für Woche substanziell Muskulatur auf – strukturiert, messbar und nachhaltig.
Ich bin Ernährungs- & Fitnessexperte und Bodybuilder Supporter durch meine jahrelange Expertise in dieser Branche. Außerdem führe ich seit über 30 Jahren das Unternehmen Body Attack Sports Nutrition als CEO.