Finde gezielte Übungen für dein Training der hinteren Schulter und stärke Schulterstabilität, Haltung und Kontrolle im Oberkörper.
Die hintere Schulter spielt eine entscheidende Rolle für Haltung, Schulterstabilität und Kraftausgleich im Oberkörper. Als hinterer Anteil des Deltamuskels sorgt sie für das Zurückführen des Arms und unterstützt gemeinsam mit der Rotatorenmanschette die Stabilisierung des Schultergelenks. Eine gut trainierte hintere Schulter beugt muskulären Dysbalancen vor, die oft durch einseitiges Front- und Brusttraining entstehen.
Lage: Befindet sich an der Rückseite der Schulter, unterhalb des Trapezmuskels.
Funktion: Verantwortlich für das Zurückführen, Stabilisieren und Außenrotieren des Arms.
Aufbau: Besteht aus dem hinteren Anteil des Deltamuskels sowie unterstützenden Muskeln wie Infraspinatus und Teres minor.
Training: Effektiv durch Reverse Flys, Face Pulls, Rudern zur Brust und Außenrotationsübungen.
Bedeutung: Eine starke hintere Schulter verbessert Haltung, Schulterstabilität und beugt muskulären Ungleichgewicht vor.
Die hintere Schulter besteht hauptsächlich aus dem hinteren Anteil des Deltamuskels (Pars spinalis), der vom Schulterblatt (Spina scapulae) bis zum Oberarmknochen (Humerus) verläuft. Unterstützt wird er von Muskeln der Rotatorenmanschette – insbesondere dem Infraspinatus und dem Teres minor –, die das Schultergelenk stabilisieren und Drehbewegungen des Arms nach außen ermöglichen.
Gemeinsam sind diese Muskeln verantwortlich für das Zurückführen des Arms, die äußere Rotation und die Stabilisierung des Schulterblatts. Sie arbeiten eng mit der oberen Rückenmuskulatur zusammen, um Haltung und Schulterbalance zu sichern.
Der große Rundmuskel (Musculus teres major) liegt an der hinteren Schulter und unterstützt die Innenrotation, Adduktion und Streckung des Arms im Schultergelenk. Er wird im Training besonders durch Übungen wie Klimmzüge, Latziehen oder Rudern aktiviert.
Der hintere Deltamuskel (Musculus deltoideus pars spinalis) befindet sich an der Rückseite der Schulter und ist für die Streckung, Außenrotation und horizontale Abspreizung des Arms verantwortlich. Er wird im Training vor allem durch Reverse Flys, Face Pulls oder vorgebeugtes Seitheben gestärkt.
Der kleine Rundmuskel (Musculus teres minor) ist Teil der Rotatorenmanschette und unterstützt die Außenrotation sowie Stabilisierung des Schultergelenks. Er wird im Training besonders durch Übungen wie Außenrotationen mit dem Kabelzug, Theraband oder leichten Kurzhanteln aktiviert.
Der Untergrätenmuskel (Musculus infraspinatus) liegt auf der Rückseite des Schulterblatts und ist Teil der Rotatorenmanschette. Er ist hauptsächlich für die Außenrotation des Arms im Schultergelenk verantwortlich und wird im Training durch Übungen wie Außenrotationen mit Theraband, Kabelzug oder Kurzhanteln gezielt gestärkt.
Hauptsächlich der hintere Anteil des Deltamuskels (Pars spinalis) sowie unterstützende Muskeln wie Infraspinatus und Teres minor.
Sie führt den Arm nach hinten, rotiert ihn nach außen und stabilisiert das Schultergelenk.
Mit Reverse Flys, Face Pulls, Rudern mit weiter Armführung und Außenrotationen.
Sie sorgt für Haltung, Stabilität und beugt Schulterbeschwerden durch muskuläre Ungleichgewichte vor.
Etwa ein- bis zweimal pro Woche, am besten in Kombination mit Rückenübungen für ein optimales Training.